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Ein Fußboden ist täglich hohen Belastungen ausgesetzt. Durch seine robusten und widerstandsfähigen Materialeigenschaften zählt Parkett deshalb zu den beliebtesten Bodenbelägen.

Damit Ihr Parkett diesen Beanspruchungen über lange Zeit stand hält, braucht er jedoch die richtige Reinigung und Pflege. Wie Sie die unterschiedlichen Arten von Parkett richtig pflegen und worauf es dabei ankommt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Welche Oberfläche hat das Parkett?

Maßgeblich für die optimale Reinigung und Pflege von Parkett ist seine Oberfläche.

Durch verschiedene Arten der Oberflächenveredelung wird Parkett vor Schmutz, Feuchtigkeit und Abnutzung geschützt.

Parkett kann entweder geölt bzw. gewachst oder lackiert sein.

Je nach Methode weist das Parkett Unterschiede in seiner Widerstandsfähigkeit auf und benötigt dementsprechend unterschiedliche Pflege.

Bei geöltem oder gewachstem Parkett wird die Oberfläche des Bodens durch das Auftragen von Parkettöl oder -wachs geschützt.

Die natürlichen Rohstoffe bilden keine zusätzliche Schicht auf dem Parkett, sondern dringen in das Holz ein und die Oberfläche wird imprägniert.

Dadurch bleiben die Poren des Holzes offen und atmungsaktiv, was die Natürlichkeit des Parketts weitestgehend erhält und sich positiv auf das Raumklima auswirkt.

Allerdings können Belastungen auf geölte oder gewachste Böden direkt einwirken, wodurch der Pflegebedarf steigt.

Bei lackiertem Parkett hingegen wird die Oberfläche durch das Auftragen von Parkettlack komplett versiegelt.

Die zusätzliche Schutzschicht macht den Boden robuster und widerstandsfähiger gegen Beanspruchung und ist im Vergleich zu geölten oder gewachsten Böden pflegeleichter.

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Erstpflege von Parkett

Wurde Parkett neu verlegt bzw. frisch abgeschliffen, ist bei geölten Oberflächen eine entsprechende Erstpflege empfehlenswert.

Dazu wird das Parkett nach der sorgfältigen Reinigung von Staub und Schmutz mit speziellen Parkett-Pflegeölen behandelt (Bürostuhlmatten, Teppiche oder ähnliches müssen zuvor entfernt werden).

Diese sorgen dafür, dass sich die Holzporen vollständig öffnen und Gerbsäure im Holz neutralisiert wird, was das Parkett weniger anfällig für Flecken und Kratzer werden lässt.

Bei lackiertem Parkett ist eine Erstpflege zwar grundsätzlich nicht notwendig. Um den Boden jedoch noch robuster und widerstandsfähiger zu machen, kann auf der Oberfläche dennoch eine spezielle Parkett-Polish aufgetragen werden.

Regelmäßige Reinigung von Parkett

Die Basis für ein lange schön aussehendes und gepflegtes Parkett ist die regelmäßige Reinigung, die grundsätzlich für alle Parkettoberflächen gleich ist.

Idealerweise ist Parkett in erster Linie trocken zu reinigen. Zur Beseitigung von losem Staub oder Schmutz wird am besten ein Besen oder ein trockenes Baumwolltuch verwendet. Bei der Reinigung mit einem Staubsauger ist unbedingt darauf zu achten, dass dieser mit einer parkett-tauglichen Aufsatzbürste ausgestattet ist, da ansonsten leicht Kratzer entstehen können.

Zur gründlicheren Reinigung sollte das Parkett regelmäßig feucht gewischt werden.

Wichtig dabei ist, dass nicht zu viel Wasser verwendet wird, sondern das Parkett lediglich nebelfeucht gereinigt wird.

Optimal geeignet sind sorgfältig ausgewrungene Wischbezüge aus reiner Baumwolle – ein Schleudersystem oder eine Wischtuchpresse erweisen sich hierbei als sehr hilfreich.

Bei geöltem Parkett sollte dem Wischwasser eine geringe Menge Holzbodenseife beigemengt werden.

Durch die darin enthaltenen rückfettenden Inhaltsstoffe, wie z. B. Kokos- oder Sojafette, kann nicht nur gröberer Schmutz leichter entfernt werden, sondern das Parkett wird darüber hinaus auch bei jedem Wischvorgang zusätzlich gepflegt.

Zum Wischen mit Holzbodenseife sollte neben einem Eimer mit dem Seifenwasser unbedingt ein zweiter Eimer mit klarem Wasser bereitstehen, indem der Schmutz ausgespült wird.

Alternativ zur Holzbodenseife kann in regelmäßigen Abständen (ca. bei jedem fünften Wischen) auch ein Ölrefresher verwendet werden, der den Schutz der Erstpflege auffrischt.

Die feuchte Reinigung von lackiertem Parkett funktioniert im Grunde genommen gleich, wie bei geöltem Parkett. Nur wird anstatt der Holzbodenseife spezielle Lackseife als Reinigungsmittel eingesetzt.

Auffrischung der Parkett-Pflege

Selbst bei sorgfältiger Reinigung hinterlässt die tägliche Beanspruchung mit der Zeit Spuren auf dem Parkett.

Egal ob geöltes oder versiegeltes Parkett – unschöne Abnutzungserscheinungen oder kleinere Beschädigungen wie Kratzer oder Flecken lassen sich auf keiner Oberfläche ganz vermeiden.

Je nach Intensität der Beanspruchung ist es deshalb früher oder später eine Intensivreinigung und eine Auffrischung der Parkett-Pflege erforderlich.

Geöltes Parkett pflegen

Damit die schützende Ölschicht so lange wie möglich erhalten bleibt, sollte das geölte Parkett regelmäßig mit einem Intensivreiniger und einer Einscheibenmaschine mit schwarzem Pad grundgereinigt werden.

Anschließend wird die Oberfläche des Parketts mit Pflegeöl aufgefrischt. Parkett-Pflegeöl sind sowohl in natur als auch in verschiedenen Farbtönen erhältlich.

Durch die Auffrischung der Öl-Behandlung wird das Holz gesättigt und abgestumpftes Parkett wirkt wieder wie frisch verlegt. Die Pflege von geöltem Parkett sollte in Wohnräumen alle 2 bis 4 Jahre wiederholt werden, bei höherer Beanspruchung auf öfter.

https://www.youtube.com/watch?v=KwTBiWFrVyA

Versiegeltes Parkett pflegen

Um den Abrieb der Lackschicht durch Schmutz- und Staubpartikel zu verlangsamen, ist bei lackiertem Parkett ebenfalls eine zeitweise Auffrischung notwendig.

Dazu wird das Parkett zunächst mit einem geeigneten Intensivreiniger grundgereinigt und anschließend eine Schicht unverdünnter Lackpflege aufgetragen. Die speziellen Pflegeprodukte enthalten Polymerdispersion, die den Abrieb reduzieren, den Boden auffrischen und kleinere Kratzer kaschieren.

https://www.youtube.com/watch?v=aoB5AZw0INM

Parkett Pflege gegen Kratzer und Flecken

Einer der wesentlichsten Unterschiede zwischen geöltem und lackiertem Parkett ist die Handhabung bei Beschädigungen.

Gegen hartnäckige Flecken kommen bei geölten Oberflächen unverdünnte Spezialreiniger zum Einsatz, für lackierte Böden gibt es spezielle Intensivreiniger oder Fleckentferner. Auch Terpentin oder Spiritus erweisen bei Flecken auf versiegeltem Parkett gute Dienste.

Bei Kratzern im Parkett ist der Aufwand bei lackiertem Parkett größer.

Während sich feine Kratzer oder Risse im Lack mit speziellen Reparatursets ausbessern lassen, muss bei tieferen Kratzern oder anderen größeren Beschädigungen die gesamte Parkettoberfläche abgeschliffen und neu versiegelt werden.

Bei geöltem Parkett hingegen ist dies nicht notwendig. Auch größere Kratzer oder sonstige Beschädigungen lassen sich mit relativ geringem Aufwand partiell ausbessern.

Dazu wird lediglich die betroffene Stelle abgeschliffen und eine neue Ölschicht aufgetragen. Feine Kratzer lassen sich auch mit Pflegeölen oder Möbelpolitur entfernen.

Pflegemittel für Parkett: Darauf kommt es an

Pflegemittel für Parkett gibt es von zahlreichen Herstellern in den unterschiedlichsten Ausführungen in Baumärkten und im Fachhandel.

Zu den bekanntesten Marken gehören

  • Dr. Schutz
  • Poliboy
  • Tilo
  • Haro
  • Woca
  • u. v. m.

Welche Produkte für das jeweilige Parkett am besten geeignet ist, hängt immer von der verwendeten Beschichtung ab. Beim Kauf des Pflegemittels ist darauf zu achten, dass es für die jeweilige Parkettoberfläche geeignet ist. Außerdem sollte das Produkt nach Möglichkeit keine Silikonöle oder Mineralöl-Derivate enthalten.

Besser sind Pflegemittel mit wasserlöslichen und rückfettenden Polymeren oder Wachsen.

Entscheidend für die Auswahl der geeigneten Parkettpflege ist letztendlich immer die Pflegeanleitung des Herstellers. In den meisten Fällen sind darin auch konkrete Produktempfehlungen enthalten bzw. sind eigene Produktserien des Herstellers erhältlich.

Die besten Tipps rund um Schutz, Pflege und Reinigung von Parkett

  • Schützen Sie das Parkett vor zu viel Schmutz, indem Sie Schutzmatten vor die Tür legen und den Boden nicht mit Straßenschuhen betreten. Benutzen Sie am besten Hausschuhe oder gehen Sie barfuß.
  • Insbesondere spitze, harte Gegenstände, wie z. B. kleine Steinchen und Sand, oder Schuhabsätze können das Parkett schnell beschädigen. Darum sollte grober Schmutz auch schnellstmöglich beseitigt werden.
  • Befestigen Sie Filzgleiter an Möbeln, Sesseln und Tischbeinen oder verwenden Sie an stark beanspruchten Stellen, wie z. B. bei Schreibtischen, geeignete Bodenschutzmatten. So beugen Sie Druckstellen oder Kratzern vor.
  • Um das Parkett vor Wasser bzw. zu viel Feuchtigkeit zu schützen, sollten Sie Zimmerpflanzen möglichst nicht direkt auf den Boden stellen. Verwenden Sie stattdessen wasserdichte Übertöpfe oder Pflanzenroller.
  • Ein ausgeglichenes Raumklima schützt das Parkett außerdem. Achten Sie deshalb darauf, dass eine Luftfeuchtigkeit zwischen 35 und 45 % und eine konstante Raumtemperatur zwischen 20 und 22°C.
  • Reinigen Sie Ihr Parkett am besten vorwiegend trocken mit einem weichen Besen oder einem trockenen Baumwolltuch. Wenn Sie einen Staubsauger verwenden, achten Sie auf eine parkett-taugliche Aufsatzbürste.
  • Wischen Sie das Parkett unbedingt nur nebelfeucht – am besten mit einem fusselfreien Wischbezug aus Baumwolle. Sollten Wasserpfützen entstehen, müssen diese so schnell wie möglich aufgetrocknet werden, damit die Feuchtigkeit nicht in das Holz eindringen kann.
  • Verwenden Sie ausschließlich spezielle Reinigungs- und Pflegemittel, die explizit für Ihr Parkett geeignet sind. Das gilt sowohl für die regelmäßige Reinigung, als auch für die Intensivreinigung und Pflege.
  • Verzichten Sie bei der Reinigung Ihres Parketts komplett auf Microfasertücher sowie aggressive Reiniger oder Scheuermittel. Auch Dampfreiniger sind für Parkett eher nicht geeignet und dürfen – wenn überhaupt – nur bei vollverklebtem, hartversiegeltem Parkett verwendet werden.
  • Holen Sie sich fachmännische Beratung, welchen speziellen Anforderungen Ihr Parkett in Sachen Reinigung und Pflege hat. Beachten Sie außerdem unbedingt die Pflegeanleitungen des Herstellers und bewahren Sie die Hinweise Ihres Parkettherstellers sorgfältig auf.

Quellen & Verweise

Wie jeder andere Boden nutzt sich auch Parkett im Laufe der Zeit ab. Das regelmäßige Polieren lässt Parkett nicht nur wieder in neuem Glanz erstrahlen, sondern schützt den Boden zudem auch wieder besser gegen Schmutz, Staub und Feuchtigkeit.

Empfohlene Poliermaschinen aus diesem Beitrag:

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Wie Sie Ihr Parkett am besten polieren und welche Poliermaschinen dafür verwendet werden können, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Warum ist Parkett polieren sinnvoll?

Parkett ist jeden Tag mehr oder weniger hohen Belastungen ausgesetzt, die im Laufe der Zeit ihre Spuren hinterlassen. Neben der alltäglichen Reinigung braucht Parkett deshalb auch regelmäßige Pflege, damit es schön bleibt und seine Lebensdauer erhöht wird. Die Lebensdauer lässt sich zwar durch Schutzmaßnahmen wie z.B. Unterlagen für Bürostühle erheblich verlängern, irgendwann hilft aber auch das nicht mehr.

Polieren von Parkett ist eine bewährte Methode, um den Boden aufzufrischen. In erster Linie erzielt das Polieren von Parkett eine optische Wirkung, gleichzeitig macht es den Boden aber auch widerstandsfähiger gegen Schmutz, Staub und Feuchtigkeit. Außerdem können durch das Polieren kleinere Kratzer oder Abnutzungserscheinungen aus dem Parkett entfernt werden, ohne gleich den ganzen Boden abschleifen zu müssen.

Wann und wie oft ist Parkett zu polieren?

In welchen Zeitabständen Parkett zu polieren ist, hängt mit dem Grad der Beanspruchung zusammen.

Bei durchschnittlicher Abnutzung sollte Parkett ein- bis zweimal jährlich poliert werden. Es kann aber unter Umständen auch öfter notwendig sein, wenn das Parkett starken Belastungen ausgesetzt ist, die normale Reinigung nicht mehr ausreicht, um Verunreinigungen zu entfernen oder wenn der Boden schlicht und ergreifend nicht mehr gefällt. Besonders vor dem Winter ist das Polieren des Parketts empfehlenswert, da der Boden so besser vor der bevorstehenden stärkeren Belastung durch nasse und schmutzige Schuhe geschützt ist.

Kann jedes Parkett poliert werden?

Die Oberfläche von Parkett kann entweder lackiert, geölt oder gewachst sein – polieren lässt sich jedes Parkett.

Allerdings können gewisse Unterschiede im Aufwand entstehen. Bei geöltem und gewachstem Parkett wird der Boden lediglich imprägniert und die Poren des Holzes bleiben offen. Dadurch dampft das Öl bzw. Wachs mit der Zeit aus und der Glanz des Parketts nimmt ab.

Deshalb braucht geöltes bzw. gewachstes Parkett mehr Pflege als lackiertes Parkett.

Bei dieser Variante ist die Oberfläche durch den Lack vollflächig versiegelt. Auch die Schutzschicht nimmt zwar im Laufe der Zeit ab, allerdings meist vorrangig an den Stellen mit starker Beanspruchung. Versiegeltes Parkett ist dementsprechend mitunter seltener zu polieren bzw. kann es ausreichend sein, die beanspruchten Stellen lediglich partiell nachzupolieren.

Polieren von Parkett: So funktioniert’s

Die Vorbereitung

Bevor mit dem Polieren des Parketts begonnen werden kann, muss der Boden entsprechend vorbereitet werden.

Am besten werden Möbel und Teppiche aus dem Raum entfernt, damit das Parkett vollständig freigeräumt ist. Anschließend muss mit dem Staubsauger oder Besen jeglicher Staub und Schmutz gründlich vom Parkett entfernt werden, auch die Reinigung mit einem nebelfeuchten Tuch sollte durchgeführt werden.

Vor dem Poliervorgang ist zudem der optimale Zeitpunkt, um Ausbesserungsarbeiten am Parkett durchzuführen. Kleine Kratzer, Risse oder Löcher können mit einem Reparaturset bearbeitet und anschließend poliert werden. Wichtig ist, dass die bearbeiteten Stellen vollständig getrocknet sind, bevor der Poliervorgang startet.

Der Poliervorgang

Früher war das Bohnern von Parkett eine aufwändige und mühsame Angelegenheit. Von Hand oder mit sperrigen und schweren Bohnermaschinen wurde erhitztes Bohnerwachs auf das Parkett aufgetragen. So entstand bei jedem Polieren eine flächendeckende Wachsschicht, die an Stellen mit geringer Abnutzung, z. B. unter Möbeln, mitunter absplitterte und so eine großräumige Grundreinigung oder sogar das Abschleifen des gesamten Bodens notwendig machte.

Womit polieren?

Heutzutage wird zum Polieren von Parkett vorrangig flüssiges Polish verwendet.

Es besteht unter anderem aus Kunststoffen bzw. Kunstharz, wodurch es besonders gut haftet und reißfest ist und sich zudem leichter verarbeiten lässt.

Moderne Parkettpolituren sind im Handel als fertiges Gemisch oder zum Anreichern mit Wasser und in glänzender oder matter Ausführung erhältlich. Beim Kauf des Polish ist darauf zu achten, dass keine Silikonöle oder Derivate von Mineralölen enthalten sind, da diese das Parkett schädigen können.

Viele Hersteller bieten auch spezielle Polituren für ihr Parkett – deshalb sollten beim Polieren die Hinweise und Empfehlungen des Herstellers beachtet werden.

Wie die Politur auf das Parkett aufgetragen wird, hängt vom jeweiligen Produkt ab. Es gibt Poliermittel in Sprühflaschen, das fertig auf den Boden aufgesprüht werden kann.

Andere wiederum müssen erst mit Wasser verdünnt und mit einem Wischmopp oder Tuch auf das Parkett aufgetragen werden. Erst jetzt beginnt das eigentliche Polieren.

Wird Parkett von Hand poliert , wird die Politur mit einem Woll- oder Poliertuch in schnellen, kreisenden Bewegungen gleichmäßig in das Parkett eingearbeitet, bis der gewünschte Glanzeffekt entsteht.

Insbesondere bei unversiegeltem Parkett kann möglicherweise ein zweiter Poliervorgang nötig sein.

Poliermaschinen für Parkett

Das händische Polieren von Parkett ist allerdings sehr kraft- und zeitintensiv.

Wesentlich leichter funktioniert der Poliervorgang mit speziellen Poliermaschinen für Parkett – auch Bohnermaschinen oder Blocker genannt.

Diese sind mit verschiedenen Polierpads ausgestattet, die je nach Anwendung zur Entfernung von Verschmutzungen, zur Grundreinigung, zum Nachölen von Parkett oder zum Einarbeiten der Politur verwendet werden können.

Das Eigengewicht der Poliermaschine erzeugt wesentlich mehr Druck auf das Polierpad, als es beim händischen Polieren möglich wäre, und sorgt dafür nicht nur für einen leichteren und schnelleren Poliervorgang, sondern auch für ein effizienteres Ergebnis.

Grundsätzlich kann zum Polieren von Parkett auch eine Auto Poliermaschine verwendet werden. Allerdings ist dies nur in den Randbereichen empfehlenswert, das Polieren der gesamten Bodenfläche wäre viel zu umständlich.

In den meisten Baumärkten bzw. im Fachhandel gibt es Poliermaschinen für Parkett zu leihen oder zu mieten – die Kosten dafür betragen rund 20 bis 30 Euro pro Tag plus Kaution.

Natürlich gibt es Poliermaschinen auch zu kaufen, wenngleich die Anschaffungskosten dafür meist relativ hoch sind.

Bei regelmäßigem Einsatz kann sich die Investition allerdings dennoch durchaus lohnen. Poliermaschinen für den Privatgebrauch sind meist nicht nur für das Auffrischen von Parkett, sondern auch für das Wachsen und Polieren anderer Fußböden geeignet.

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Quellen & Verweise

Geöltes Parkett hat viele Vorteile, braucht jedoch auch die richtige Pflege.

Durch regelmäßiges Nachölen verschwinden nicht nur Abnutzungserscheinungen und das Parkett erstrahlt wieder in voller Pracht, sondern der Boden erhält zudem auch Pflege und Schutz. Wie Sie Ihr Parkett am besten ölen und welche Parkettöle dafür in Frage kommen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was ist geöltes Parkett?

Gleichzeitig mit der Verlegung von Parkett stellt sich auch die Frage nach der optimalen Oberflächenveredelung.

Denn dadurch wird das Parkett vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt und erhält sein charakteristisches Aussehen.

Parkett kann entweder lackiert oder geölt bzw. gewachst sein, wobei letzteres in den letzten Jahren immer weniger üblich ist. Welche Oberflächenveredelung die beste ist, kann nicht pauschal gesagt werden – es kommt auf die individuellen Ansprüche an den Boden an. Denn vor allem hinsichtlich Optik und Pflegebedarf gibt es gewisse Unterschiede.

https://www.youtube.com/watch?v=lNsuHXHf4B4

Vor- und Nachteile von geöltem Parkett

Während bei lackiertem Parkett die Oberfläche durch den Lack vollflächig versiegelt ist, wird geöltes Parkett „nur“ imprägniert.

Das bedeutet, dass die Poren offen bleiben und das Holz weiter atmen kann, was sich positiv auf das Raumklima auswirkt. Das Öl verleiht dem Parkett seine typische seidenmatte Optik und unterstreicht die charakteristische Haptik des Holzes, wodurch die Natürlichkeit des Bodens besser erhalten bleibt.

Dem gegenüber steht jedoch, dass geöltes Parkett über keine zusätzliche Schutzschicht verfügt. Dementsprechend wirken Belastungen und tägliche Beanspruchungen direkt auf die Oberfläche des Bodens ein, weshalb es schneller zu Abnutzungserscheinungen oder Beschädigungen kommen kann.

Allerdings lassen sich eventuelle Reparaturarbeiten an geöltem Parkett relativ unkompliziert – und auch partiell – durchführen. Selbst bei größeren Schäden ist es oft nicht notwendig, den gesamten Boden abzuschleifen – das Nachölen des betroffenen Parketts reicht in den meisten Fällen aus. Insgesamt ist der Pflege- und Reinigungsbedarf bei geöltem Parkett im Vergleich zu lackierten Oberflächen dennoch höher.

Welches Öl für Parkett gibt es?

Zur Behandlung von geöltem Parkett gibt es verschiedene spezielle Parkettöle, die die Holzoberfläche sättigen und Schutz vor Feuchtigkeit und Schmutz bieten.

Beim Kauf des Parkettöls sollte darauf geachtet werden, dass es sich um ein möglichst lösungsmittelfreies Produkt handelt, da diese sowohl für das Parkett und das Raumklima als auch für die Umwelt besser ist.

Grundsätzlich wird zwischen aushärtenden und nicht aushärtenden Ölen unterschieden. Aushärtende Öle – auch als 2-Komponenten-Öle bezeichnet – beinhalten Kunstharze, die das Öl einerseits schneller trocknen lassen und andererseits für mehr Widerstandsfähigkeit der behandelten Oberfläche sorgen. Viele dieser Parkettöle bieten nahezu den gleichen Schutz wie eine Versiegelung des Bodens.

Nicht aushärtende Öle bzw. Hartöle hingegen bestehen meist aus einer Mischung verschiedener Öle, wie z. B. Leinöl und Walnussöl, und gelten als besonders natürlich.

Die Poren des Holzes bleiben vollständig offen, wodurch ein mit Hartöl geöltes Parkett für einen besonders guten Luftaustausch im Raum sorgt und auch Gerüche absorbiert.

Allerdings bleibt die Oberfläche des Parketts empfindlicher für Schmutz und Beschädigungen, weshalb bei dieser Methode der Boden nachträglich zusätzlich gewachst werden sollte.

Alternativ dazu können auch Hartwachsöle verwendet werden, die mittlerweile zunehmend ohne Lösungsmittel auf rein natürlicher Basis hergestellt werden.

Durch die Kombination von bestimmten Ölen und Wachsen bildet sich eine dünne Schicht auf dem Parkett, die die Holzporen zu einem gewissen Grad verschließt und dementsprechend in den Grundzügen einer Versiegelung nahekommt.

So wird zwar der Luftaustausch zwischen Holz und Raumluft eingeschränkt, allerdings ist mit Hartwachsöl behandeltes Parkett auch pflegeleichter.

Das Angebot an verschiedenen Parkettölen ist sehr vielfältig. Die Unterschiede der einzelnen Produkte liegen in ihrer Zusammensetzung und ihrer Lebensdauer.

Im Gegensatz zu Lack kann mit Öl der Glanzgrad des Parketts nicht verändert werden – geölte Böden sind immer matt -, allerdings kann das Holz mit speziellen Farbölen in den verschiedensten Nuancen gefärbt werden.

Generell wird die Farbe des Parketts durch das Ölen eine Spur dunkler bzw. satter.

Allerdings lässt sich Parkett durch speziell pigmentierte Produkte auch weiß ölen, wodurch der Boden etwas heller wird und wie frisch geschliffen erscheint.

Eine Imprägnierung des Parketts – und der damit verbundene Schutz vor Feuchtigkeit und Schmutz – wird mit farbigen Ölen genauso erreicht, wie mit herkömmlichen farblosen Parkettölen.

Viele Parkett-Hersteller bieten entweder selbst aufeinander abgestimmte Parkettöle an oder geben Produktempfehlungen für geeignete Öle ab. Darum sollten vor dem Nachölen von Parkett die Herstellerangaben des jeweiligen Parketts unbedingt beachtet werden.

Ölen oder Wachsen?

Holzböden mit Bienenwachs einzureiben, um es vor Schmutz und Beschädigungen zu schützen, galt bereits früher als bewährte Methode.

Rein gewachstes Parkett hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung verloren. Um die Natürlichkeit des Parketts bestmöglich zu unterstreichen und dem Holz entsprechenden Schutz zu bieten, ist die Kombination von Öl und Wachs bei Parkett jedoch immer noch sehr beliebt.

Denn die Oberfläche von rein geöltem Parkett bleibt verhältnismäßig empfindlich und erhält durch das Wachs zusätzlichen Schutz.

Dabei kann nach vollständiger Trocknungsphase des Parkettöls sowohl Warm- als auch Kaltwachs verwendet werden. Während Kaltwachs mitunter auch händisch mit einem Schwamm gleichmäßig in das Holz eingerieben werden kann, ist für Warmwachs eine spezielle Wachsmaschine notwendig, mit der das Wachs erwärmt und bei konstanter Temperatur auf das Parkett aufgetragen wird. Anschließend an das Wachsen des Parketts muss das Parkett poliert werden – am besten mit einer Poliermaschine.

Parkett ölen: So funktioniert’s

Unabhängig davon, mit welchem Parkettöl der Boden behandelt wird, sollte beim Ölen von Parkett nach folgender Anleitung vorgegangen werden:

Parkett aufarbeiten

Bevor das Parkett nachgeölt werden kann, muss es komplett abgeschliffen werden. Dies ist auch bei neu verlegtem Parkett meist nötig, alleine schon, um mögliche Rückstände des Parkett Klebers zu entfernen. Dabei ist es wichtig, äußerst gleichmäßig und sorgfältig vorzugehen und sich in mehreren Durchgängen von grob bis fein auf das Rohholz vorzuarbeiten. Nur so kann das Öl tief in die Poren des Holzes eindringen und das gewünschte Resultat erzielen.

Da das Abschleifen des Parketts durchaus anspruchsvoll ist, sollte dies nur von geübten Heimwerkern in Eigenregie durchgeführt werden. Grundsätzlich ist die Durchführung durch einen Profi empfehlenswert, um das Parkett durch unsachgemäße Arbeitsweise nicht zu beschädigen.

Nachdem das Öl aufgetragen wurde, muss es noch mit einer Maschine poliert werden.
Nachdem das Öl aufgetragen wurde, muss es noch mit einer Maschine poliert werden.

2. Gründliche Reinigung

Durch das Abschleifen des Parketts entsteht eine Menge feiner Staub. Da Parkettöl diesen bindet, müssen alle Oberflächen im Raum gründlich mit einem Staubsauger gereinigt werden, sodass eine völlig staubfreie Umgebung gewährleistet ist.

3. Für richtige Raumbedingungen sorgen

Das Ölen von Parkett erfordert gewisse Raumbedingungen. So sollte etwa kein direktes Sonnenlicht auf das Parkett einstrahlen, damit es sich nicht zu sehr erwärmt. Die Raumtemperatur sollte zwischen 18 und 25 Grad liegen, wenn das Parkettöl aufgetragen wird.

4. Fugen auffüllen

Der durch das Abschleifen des Parketts angefallene Staub eignet sich auch hervorragend dafür, um  – mit Fugenkitt gemischt – kleinere, beschädigte Fugen zu reparieren. Bei größeren Fugen empfiehlt sich jedoch die Verwendung von spezieller Fugenmasse.

5. Parkettöl auftragen

Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, kann mit dem eigentlichen Ölen des Parketts begonnen werden.

Dazu zunächst das Parkettöl gründlich umrühren und anschließend gleichmäßig und systematisch auf das Parkett auftragen. Am besten wird dazu in einer Ecke begonnen und in Richtung Ausgang gearbeitet. Flächen mit mehr als 30 m2 sollten unbedingt abschnittsweise geölt werden, damit das Öl nicht zu schnell antrocknet.

Zum Verteilen des Öles kann ein Roller oder eine für Holzböden geeignete Bürste verwendet.

Noch einfacher funktioniert es, wenn vorsichtig eine kleine Menge Öl auf das Parkett gegossen und mit einem Gummiabstreifer oder einer Edelstahl-Glättkelle verstrichen wird. Für Ecken und Kanten empfiehlt sich der Einsatz eines Pinsels.

Als Alternative zum händischen Auftragen des Parkettöls können auch Poliermaschinen eingesetzt werden. Dabei wird das weiße/beige Polier-Pad verwendet, um das Öl auf dem Parkett zu verteilen und einzumassieren.

6. Öl einwirken lassen

Das dünn aufgetragene Parkettöl benötigt anschließend rund 15 Minuten, um in das Holz einziehen zu können. Wird Parkett mit zu viel Öl geölt, können Flecken entstehen. Deshalb ist unbedingt darauf zu achten, dass sich keine Ölpfützen auf dem Parkett gebildet haben.

7. Ölreste entfernen

Nach der Einwirkzeit wird das überschüssige Öl mit trockenen, fusselfreien Baumwolltüchern entfernt.

Die ölgetränkten Tücher sollten anschließend unbedingt in einen Eimer mit Wasser gelegt werden, da ansonsten die Gefahr von Selbstentzündung besteht. Bitte nehmen Sie dies sehr ernst. Es sind schon ganze Häuser abgebrannt, nur weil ein mit Öl getränktes Tuch sich selbst entzündet hat.

8. Öl trocknen lassen

Bei ausreichender Belüftung wird die Oberfläche anschließend über Nacht vollständig getrocknet. Sollte das Farbergebnis noch nicht intensiv genug sein, kann der Arbeitsvorgang erneut wiederholt werden.

Wann ist Parkett nach dem Ölen wieder begehbar?

Parkett ist rund 24 Stunden nach dem Ölen wieder vorsichtig begehbar, Möbel sollten jedoch erst nach 48 Stunden aufgestellt und Teppiche erst nach einer Woche aufgelegt werden.

Wurde das Parkett zu früh begangen, können Fußspuren in der Oberfläche zurückbleiben.

Tritt dieser Fall ein, sollte das Öl schnellstmöglich weggewischt werden. Ist das Öl bereits eingetrocknet, kann die Stelle erneut mit Öl eingerieben oder leicht abgeschliffen werden.

Auch mit dem Wischen des Parketts sollte mindestens eine Woche gewartet werden. Schreibtisch Matten, bzw. Stuhl Unterlagen sollten Sie erst nach ca. 14 Tagen wieder aufbringen.

Parkett nachölen – wie oft?

Frisch abgeschliffenes Parkett sollte prinzipiell 2 mal gründlich mit hochwertigem Parkettöl behandelt werden. Das Zeitintervall bis zum nächsten Nachölen richtet sich nach der Art des verwendeten Parkettöls, dem Grad der Beanspruchung und auch nach der Holzsorte.

Während oxidativ aushärtende Öle bereits nach 1 bis 2 Jahren – bei starker Belastung auch früher – wieder nachgeölt werden müssen, bieten Zwei-Komponenten-Öle durch die zusätzliche chemische Reaktion längeren Schutz und müssen meist nur alle 3 bis 5 Jahre nachgeölt werden.

Um den Schutz des geölten Parketts möglichst lange zu erhalten und die Notwendigkeit des Abschleifens hinauszuzögern, sollten insbesondere ungewachste Böden in regelmäßigen Abständen mit speziellen Pflegeölen aufgefrischt werden.

Quellen & Verweise

Um sich möglichst lange an einem schönen und gepflegten Parkett erfreuen zu können, ist die regelmäßige Reinigung und Pflege unumgänglich.

Zur Trockenreinigung von Parkett sind Staubsauger das ideale Hilfsmittel.

Worauf es beim optimalen Staubsauger für Parkett ankommt und welche Produkte auf dem Markt erhältlich sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die besten Staubsauger für Parkett (mit Kabel):

Parkett trocken reinigen: Staubsauger vs. Besen

Parkett ist robust und pflegeleicht – ohne regelmäßige Reinigung geht es aber dennoch nicht.

Für die tägliche Entfernung von oberflächlichen Schmutz, reicht eine Trockenreinigung meist vollkommen aus. Am besten mit einem Staubsauger.

Denn durch die Materialbeschaffenheit des Parketts, haften Staub und Schmutz nicht an der Oberfläche, sondern liegen nur lose obendrauf.

Während der Staub durch das Fegen mit einem Besen zum Teil nur aufgewirbelt wird, um sich anschließend wieder im ganzen Raum abzusetzen, werden Staub- und Schmutzpartikel mit einem Staubsauger gründlicher entfernt.

Allerdings gilt es, bei der Verwendung von Staubsaugern für Parkett einige Punkte zu beachten.

Bester Staubsauger für Parkett: Kriterien und Anforderungen

Das Angebot an Staubsaugern für Parkett ist vielfältig – zahlreiche Hersteller bieten die verschiedensten Modelle in allen Preisklassen.

Zu den bekanntesten und beliebtesten Staubsauger-Herstellern zählen:

  • Dyson
  • Miele
  • Bosch
  • Siemens
  • Philips
  • Rowenta
  • AEG
  • und viele mehr

Um die Entscheidung zu erleichtern, empfiehlt es sich, unabhängig von der Marke auf unterschiedliche Merkmale zu achten:

Saugkraft

Ein wesentliches Kriterium bei der Suche nach dem optimalen Staubsauger für Parkett ist seine Saugkraft.

Eine hohe Saugwirkung reduziert zum einen den Zeitaufwand für die Reinigung, da der Staub bereits aus größerer Entfernung eingesaugt wird und auch größere Schmutzpartikel, wie Steinchen oder Brösel, rasch und zuverlässig im Staubsauger verschwinden.

Zum anderen ist ein Staubsauger mit hoher Saugkraft auch vielseitiger einsetzbar und demnach neben Parkett auch für die Verwendung auf Fliesen und Teppich geeignet. Darüber hinaus ist bei einem Staubsauger mit hoher Saugkraft auch das Risiko geringer, dass Schmutz in der Bürste hängen bleibt und dadurch Kratzer im Parkett entstehen.

Die besten Staubsauger für Parkett (ohne Kabel):

Bodendüse

Elementar wichtig für einen schonenden Saugvorgang auf Parkett ist die Verwendung einer geeigneten Düse.

Diese sollte auf die Beschaffenheit von Parkett ausgerichtet sein und über eine dichte, weiche Bürste verfügen, die leicht und ohne Saugkraftverlust über das Parkett gleitet. Handelsübliche Staubsauger sind meist mit einer Universaldüse ausgestattet, bei denen die Bürste je nach Bodenbelag ein- oder ausgeklappt werden kann.

Diese haben den Vorteil, dass sie für das Staubsaugen sowohl von Parkett als von Fliesen oder Teppichen eingesetzt werden können.

Teilweise sind für den Staubsauger auch spezielle Parkettdüsen erhältlich, die eigens an die Anforderungen von Parkett angepasst wurden und über eine weiche, großflächige Einlage (z B. aus Filz oder Naturhaar) verfügen. Diese sind allerdings nur selten bereits im Lieferumfang des Staubsaugers enthalten, können aber zusätzlich zur normalen Düse nachgerüstet werden.

Räder

Die meisten Staubsauger haben Räder, mit denen sie durch den Raum gezogen werden. Blockieren diese Räder, z. B. durch ein verkeiltes Steinchen, können Kratzer oder Schrammen im Parkett entstehen. Deshalb sollte beim Kauf eines Staubsaugers für Parkett auf die Qualität der Räder, Achsen und Lager geachtet werden.

Gummiräder sind schonender für das Parkett und hinterlassen weniger Spuren, als Kunststoffräder. Außerdem sollten die Räder einen möglichst großen Durchmesser haben und sich durch wendige Gelenke leicht ziehen lassen.

Gewicht

Grundsätzlich ist das Gewicht des Staubsaugers für Parkett eher nebensächlich – viel wichtiger ist die Qualität und die Ausführung der Räder. Beim Staubsaugen auf mehreren Etagen oder von Treppen kann sich das Gewicht jedoch auf die Anwenderfreundlichkeit auswirken.

Lautstärke

Auch die Lautstärke des Staubsaugers wirkt sich wohl kaum darauf aus, ob der Staubsauger für Parkett geeignet ist. In Anbetracht der Tatsache, wie oft ein Staubsauger zum Einsatz kommt, macht es jedoch für den Anwender durchaus einen Unterschied, welchem Lärm er beim Staubsaugen von Parkett ausgesetzt ist.

Unterschiedliche Typen von Staubsaugern für Parkett

Ob Bodenstaubsauger, Handstaubsauger oder Saugroboter, ob mit Kabel oder Akku, mit Beutel oder ohne – prinzipiell gibt es für jeden Staubsaugertyp Modelle, die für Parkett geeignet sind.

Bodenstaubsauger

Der Klassiker unter den Staubsaugern für Parkett punktet mit seiner durchgehend hohen Saugkraft. Starke Motoren sorgen dafür, dass Staub und Schmutz zuverlässig verschwinden. Bodenstaubsauger gibt es mit unterschiedlichen Technologien:

Bei herkömmlichen Bodenstaubsaugern – wie zum Beispiel dem Bosch BGL35MON13, dem Siemens VS06B1110 oder dem Miele S 8340 PowerLine – wird der Dreck in einen Beutel gesaugt, der regelmäßig ausgetauscht werden muss.

Im Gegensatz dazu transportieren beutellose Zyklon-Staubsauger – wie etwa der Philips FC9332/09 PowerPro Compact oder der Dyson Big Ball Parquet 2 – Staub- und Schmutzpartikel durch Luft und Rotation direkt in den Auffangbehälter.

Somit entfallen Folgekosten für neue Staubsaugerbeutel und auch der Saugkraftverlust wird eingedämmt.

Alternativ dazu sind auch Staubsauger für Parkett erhältlich, die durch den Einsatz von Wasserfiltern für eine staubfreie Abluft beim Saugvorgang sorgen – Beispiel hierfür ist der Kärcher DS 6.

Handstaubsauger

Kabellose Akku-Staubsauger – wie der Dyson V11 absolute – setzen auf platzsparende Kompaktheit – Saugrohr und Motor bilden eine Einheit, es gibt kein Gehäuse, dass hinterher gezogen werden muss. Zudem sind sie flexibel einsetzbar, da sie zum Betrieb nicht an die Stromversorgung angeschlossen werden müssen. Dem gegenüber die durch die Akkulaufzeit eingeschränkte Betriebsdauer und das schwerere Gewicht, das beim Staubsaugen in der Hand gehalten werden muss.

Saugroboter

Staubsauger Roboter sind deshalb besonders komfortabel, weil sie das Parkett selbstständig saugen. Allerdings sind die Anschaffungskosten auch wesentlich höher, als bei konventionellen Staubsaugern für Parkett.

Welches Produkt letztendlich am überzeugendsten ist, hängt oft von den persönlichen Vorlieben ab. Denn jeder Staubsauger für Parkett hat seine Vor- und Nachteile, wie auch aus verschiedenen Produkttests und Vergleichen hervorgeht.

Tipps und Tricks beim Staubsaugen von Parkett

  • Wählen Sie einen Staubsauger für Parkett, der Ihren Ansprüchen bestmöglich gerecht wird. Verfügen Sie in Ihrem Zuhause über Parkett und Fliesen oder Parkett und Teppich, sollte der Staubsauger möglichst universell einsetzbar sein.
  • Verwenden Sie ausschließlich eine Bodendüse, die für den Einsatz auf Parkett geeignet ist.
  • Klappen Sie beim Saugen von Parkett mit einer Universaldüse unbedingt die Bürste aus. So beugen Sie nicht nur Kratzern vor, auch der Staub wird direkt eingesaugt und nicht – wie es bei flachgestellter Düse der Fall wäre – nur über den Boden geschoben.
  • Achten Sie darauf, dass die Düse nicht verkanten und sich kein grober Schmutz (z. B. Steinchen oder Sand) in der Bürste verfängt, der das Parkett zerkratzen könnte.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig die Räder des Staubsaugers für Parkett vor dem Saugvorgang auf ihre Funktionalität. Verschmutzungen sollten unbedingt immer sofort entfernt werden, um Streifen oder Beschädigungen im Parkett zu vermeiden.
  • Vermeiden Sie, dass der Staubsauger auf dem Parkett umkippt – es stört nicht nur den Arbeitsvorgang, sondern kann auch zu Beschädigungen führen.
  • Entfernen Sie immer Schreibtischstuhlunterlagen und Teppiche vor dem Saugen. In den Randbereichen derselben lagern sich oft Verschmutzungen ab, die sonst nicht richtig entfernt werden.
  • Sorgen Sie bei Bodenstaubsaugern, die an die Steckdose angeschlossen werden müssen, dafür, dass diese über ein ausreichend langes Kabel verfügen bzw. entsprechend umgesteckt werden. Das erleichtert nicht nur das Staubsaugen, sondern verhindert auch, dass der Staubsauger seitlich über das Parkett geschoben wird und dadurch Spuren auf dem Parkett hinterlässt.
  • Bedenken Sie bei Akku-Staubsaugern für Parkett, dass das Gerät laufend aufgeladen werden muss, um jederzeit einsatzbereit zu sein.

Quellen & Verweise

Dampfreiniger haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend als Alternative zu Wischmopp und Eimer in den Haushalten etabliert.

Durch die Kraft des Dampfes können selbst hartnäckige Verschmutzungen ohne zusätzliche Reinigungsmittel wirkungsvoll entfernt werden. Doch sind Dampfreiniger auch für den Einsatz auf Parkett geeignet?

Die Antwort lautet grundsätzlich Ja – allerdings nicht für jedes Parkett.

Empfohlene Produkte aus diesem Beitrag:

Für welches Parkett sind Dampfreiniger geeignet?

Dampfreiniger dürfen ausschließlich bei vollflächig verklebten, hartversiegelten Parkettoberflächen zum Einsatz kommen – für alle anderen Arten von Parkett sind Dampfreiniger nicht geeignet.

Bei unversiegeltem, aber auch geöltem oder gewachstem Parkett bleibt die Oberfläche offenporig, sodass die Feuchtigkeit des Dampfes in den Boden eindringen und dauerhafte Schäden im Parkett verursachen würde.

Der natürliche Holzfußboden reagiert auf zu starken Wasserkontakt mit erhöhtem Quellverhalten – durch den Feuchtigkeitsgehalt bei der Dampfreinigung wären daher über kurz oder lang unschöne Dellen oder Aufwölbungen die Folge.

Was ist bei der Dampfreinigung von Parkett zu beachten?

Aber selbst bei versiegeltem bzw. lackiertem Parkett ist Sorgfalt bei der Verwendung von Dampfreinigern geboten:

Wichtig ist, dass die Oberfläche vollflächig intakt ist und keinerlei Beschädigungen aufweist, in die Feuchtigkeit eindringen könnte. Deshalb sollte das Parkett vor der Dampfreinigung gründlich auf Ritzen oder Kratzer überprüft werden.

Bevor mit dem Dampfreinigen begonnen wird, sollte das Parkett mit einem Staubsauger sorgfältig abgesaugt werden, da gröberer Schmutz und Staubpartikel zu Kratzern in der Oberfläche führen können.

Am Dampfreiniger sollte für die Reinigung von Parkett die geringste Dampfmenge und der niedrigste Druck eingestellt werden, um möglichst nur nebelfeucht wischen zu können.

Empfehlenswert sind deshalb nur Geräte, die sich diesbezüglich stufenlos regulieren lassen, bzw. jene, die vom Hersteller eindeutig als holzbodengeeignet deklariert sind. Von Dampfreinigern ohne Regulierungsmöglichkeit ist bei Parkett abzuraten.

Der Reinigungsvorgang selbst sollte möglichst zügig, gleichmäßig erfolgen.

Um den Wasserfilm auf dem Parkett so gering wie möglich zu halten, sollten am besten mehrlagige Wischbezüge verwendet werden.

Zu langes Verharren an einer Stelle gilt es bestmöglich zu vermeiden. Sollte es dennoch zu erhöhter Feuchtigkeit kommen, ist es notwendig, das Parkett mit einem trockenen Tuch nachzutrocknen.

Eine leichte Restfeuchte hingegen trocknet von selbst auf und hinterlässt durch den Entfall von Putzmittelrückständen bei der Dampfreinigung auch keine Streifen oder Schlieren auf dem Parkett.

Quellen & Verweise

Ob Parkett, Teppich oder Laminat – übermäßige Belastung dem Boden nicht gut.

Vor allem an Arbeitsplätzen mit Schreibtisch und Bürostuhl wird der Fußboden stark beansprucht.

Eine Bodenschutzmatte als Stuhlunterlage verhindert Schäden und schont den Bodenbelag.

☑️ Bürostuhlunterlagen – der optimale Fußbodenschutz

Schreibtischstühle mit Rollen können schnell Spuren auf dem Fußboden hinterlassen – Teppiche werden abgerieben, Hartböden wie Parkett oder Laminat werden durch Kratzer oder Kerben verunstaltet.

Bodenschutzmatten sollten daher unter keinem Bürostuhl fehlen, denn Parkettschoner oder Teppichschoner bieten effektiven Schutz vor Beschädigungen.

Bürostuhlunterlagen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, Farben, Größen und Materialien.

Welcher Fußbodenschoner am besten geeignet ist, ist von mehreren Kriterien abhängig:

☑️ Auf welchem Bodenbelag wird der Fußbodenschutz verwendet?

Für jeden Fußboden gibt es die passende Schutzmatte.

Das Angebot umfasst sowohl Bodenschutzmatten für Teppich als auch Bodenschutzmatten für Hartboden und Parkett.

Die Unterlagen verfügen allesamt über eine rutschfeste Unterseite, die Oberfläche ist häufig sogar mit einer antibakteriellen Beschichtung versehen, sodass Schmutz und Bakterien keine Chance haben.

⭐ Bodenschutzmatten für Teppich

Als Stuhlunterlage für textile Bodenbeläge sind die speziellen Teppich-Bodenschutzmatten mit stumpfen Ankernoppen auf der Unterseite der Matte ausgestattet. Diese sorgen für sicheren Halt, sodass die Schutzmatte nicht verrutschen kann.

Wie lang die Ankernoppen sein sollen, hängt von der Höhe des Teppichflors ab.

Durch den Teppichschoner wird der Teppich durch die Rollen des Schreibtischstuhls weder platt gedrückt noch verschmutzt und der Fußboden bleibt länger schön.

⭐ Bodenschutzmatten für Hartboden

Zu den Hartböden zählen Bodenbeläge wie Holz, Parkett, Laminat, Fliesen, Stein, PVC, Vinyl und Kork.

Im Gegensatz zu Bodenschutzmatten für Teppich haben Fußbodenschoner für Hartböden keine Noppen, sondern ein spezielles rutschfestes Profil.

Es ist glatt und schützt den Boden, ohne dass die Unterlage verrutschen kann.

⭐ Bodenschutzmatten für Parkett

Hartboden-Bürostuhlmatten sind auch als Parkettschoner geeignet.

Ihre glatte Unterseite hat sich als Parkettschutz bewährt.

Die Schutzmatten verhindern nicht nur Kratzer oder Schleifspuren, sondern schützen das Parkett darüber hinaus auch vor Flecken und Feuchtigkeit, falls einmal etwas zu Boden fällt.

☑️ Welches Material ist als Stuhlunterlage für den jeweiligen Einsatzbereich geeignet?

Bodenschutzmatten können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, die allesamt über bestimmte Eigenschaften und Vorteile verfügen.

Abgesehen vom Fußbodenbelag sind auch persönliche Präferenzen und Anforderungen an die Bürostuhlunterlage für die Materialentscheidung ausschlaggebend.

⭐ PET (Polyethylenterephthalat)

Fußbodenschoner aus PET werden zum Teil aus recycelten Flaschen hergestellt und sind daher umweltfreundlich.

Darüber hinaus punkten sie durch ihre Strapazierfähigkeit und sind stark lichtdurchlässig. Sie wirken trittschalldämmend und sind auch für die Verwendung auf Fußbodenheizungen geeignet.

⭐ Polypropylen

Ebenfalls für Fußbodenheizungen geeignet und darüber hinaus geruchlos und hautverträglich sind Bodenschutzmatten aus Polypropylen.

Sie halten hohen Belastungen stand, sind kratzfest und wasserabweisend.

⭐ Polycarbonat

Durch die Eigenschaften von Polycarbonat weisen Schreibtischstuhl-Unterlagen aus diesem Material eine sehr lange Nutzungsdauer auf.

Sie sind nicht nur extrem belastbar und strapazierfähig, sondern zudem auch noch witterungs-, wärme- und strahlenbeständig. Auch Weichmacher oder Lösungsmittel sind in diesen Matten nicht enthalten.

⭐ Naturkautschuk

Bodenschutzmatten aus dem nachwachsenden Rohstoff Naturkautschuk sind wasserabweisend und sehr elastisch. Außerdem ist das Material reißfest und hat eine antistatische Wirkung.

☑️ Welche Form bzw. Farbe soll die Bodenschutzmatte haben?

Durch verschiedene Designs und Farben kann die Bürostuhl Unterlage durchaus zu einem Blickfang werden, auch wenn sie z.B. transparent, bzw. farblos ist.

Wer Wert auf einen dezenten Fußbodenschutz legt, ist mit transparenten Stuhlunterlagen gut beraten.

Sie sind kaum zu sehen und bieten dennoch den gewünschten Effekt.

Welche Form die Bürostuhlunterlage optimalerweise haben soll, hängt in erster Linie von der Anordnung des Schreibtisches ab.

Wichtig ist, dass die Form der Schreibtischstuhl Unterlage möglichst den ganzen Arbeitsplatz abdeckt.

Lippen an den Matten bieten zusätzlichen Schutz vor Nässe und Schmutz an Schuhsohlen.

☑️ Wie groß soll die Unterlage sein?

Ebenso wie die Form ist auch die Größe der Schreibtischstuhl Unterlage vom jeweiligen Arbeitsplatz abhängig.

Entsprechend der Arbeitsstätten-Regelung muss die Bewegungsfreiheit mindestens 1,5 m2 betragen.

In Bezug auf die Abmessungen der Bodenschutzmatte gilt: Je größer, desto umfassender der Fußbodenschutz.

Viele Hersteller bieten neben den Standardgrößen auch Fußbodenschoner nach Maß an.

☑️ Anbringen und Reinigen von Schreibtischstuhl Unterlagen

Um den Fußboden effektiv und nachhaltig zu schützen, ist auf das richtige Anbringen der Bürostuhlunterlage zu achten.

Bei Bodenschutzmatten für Teppiche stellt die glatte Seite die Oberfläche dar, die genoppte Seite die Unterseite.

Im Gegensatz dazu ist bei Bodenschutzmatten für Hartboden bzw. Bodenschutzmatten für Parkett die glatte Seite unten und die raue Seite oben.

Die Reinigung von Fußbodenschonern erfolgt am besten mit reinem Wasser und anschließendem Nachtrocknen mit einem weichen Tuch.

Bei starken Verschmutzungen können haushaltsübliche Allzweckreiniger beigemengt werden, auf scharfe oder ätzende Mittel sowie alkohol- und salmiakhältige Reiniger sollte gänzlich verzichtet werden.

☑️ Quellen & Verweise

In diesem Artikel empfohlene Produkte zur Reinigung von geöltem Parkett:

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Anders als bei herkömmlichen Bodenbelägen, ist bei Parkett die richtigen Reinigung und Pflege enorm wichtig.

Mit den passenden Pflegemaßnahmen und einer Reinigung, die an die Anforderungen des Parketts angepasst ist, bleibt der Boden frisch, sauber und ist immer gepflegt.

Parkett reinigen und Parkett pflegen ist nicht schwierig, wenn einige Regeln beachtet werden. Holz reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit, deshalb muss beim Parkett reinigen darauf geachtet werden, dass der Boden nicht komplett nass wird.

Auch die Reinigungsutensilien spielen eine Rolle, damit man das Parkett pflegen kann, ohne Beschädigungen zu verursachen. Mit einer guten Ausstattung gelingt die Reinigung relativ mühelos.

Empfohlenes Produkt zur Reinigung von versiegeltem Parkett:

Grundsätzlich unterscheidet man beim Parkett reinigen zunächst, ob es sich um versiegeltes oder geöltes Parkett handelt.

Die zweite Überlegung: Müssen die Holzdielen gründlich gereinigt werden oder reicht es, Staub und Krümel zu entfernen? Hin und wieder sind auch umfangreichere Maßnahmen notwendig, wenn man das Parkett pflegen und gut behandeln möchte.

Parkett und Staubsauger: Ist der Staubsauger zum Parkett reinigen erlaubt?

Parkettböden dürfen gesaugt werden, wenn der Staubsauger über eine spezielle Hartbodendüse verfügt.

Damit ist gewährleistet, dass der Parkettboden keinen Schaden nimmt.

Man sollte beim Hantieren mit dem Staubsauger vorsichtig sein – besonders dann, wenn es sich um einen Bodenstaubsauger handelt. Bei Handstaubsauger kommt nur die Düse mit dem Boden in Berührung.

Günstig ist auch die Verwendung eines kleinen Akkusaugers, empfehlenswert zum Beispiel im Haushalt mit Kinder, wenn häufiger Krümel auf den Boden fallen.

Ansonsten reicht für die Entfernung von Staub und Krümeln auch ein weicher Wischmopp, mit dem Krümel und Staubflusen rasch entfernt werden können. Die Anwendung eines Dampfreinigers ist nur in seltenen Fällen empfehlenswert.

Versiegeltes Parkett reinigen: So wird der versiegelte Holzboden wieder frisch und sauber

Neben der Trockenreinigung ist die Feuchtreinigung ein weiterer Bestandteil bei der Parkettreinigung.

Versiegeltes Parkett ist empfindlicher gegen Wasser als geöltes Parkett. Der fachmännische Rat lautet, dass ein versiegelter Parkettboden nicht zu viel Wasser abbekommen darf.

Wasser kann unter die Parkettversiegelung kriechen. Das Holz kann im schlimmsten Fall aufquellen.

An den Fugen des Parketts können sich graue Schleier bilden, auch andere unschöne Verfärbungen sind möglich.

Wer Parkett feucht reinigen möchte, sollte den Hinweis «nebelfeucht» beachten.

Das bedeutet, dass der Wischmopp oder der Wischlappen gründlich ausgewrungen werden muss und nur noch leicht feucht sein darf.

Auf dem Parkettboden dürfen sich auf keinen Fall Pfützen bilden. Der Wischmopp enthält die richtige Menge Feuchtigkeit, wenn der Boden sofort wieder trocknet.

Wasser ohne Zusatz ist gut geeignet, man kann aber zum Parkett reinigen auch einen geeigneten Parkettreiniger verwenden.

Wichtig: Am besten ist ein Parkettreiniger, den der Parketthersteller empfiehlt. Bitte nicht selbst experimentieren!

Bestimmte Reinigungsmittel sind sogar ausgesprochen schädlich. Essigreiniger darf z.B. niemals verwendet werden, er kann zu Verfärbungen führen, die sich nicht mehr entfernen lassen.

Wenn besonders starke Verschmutzungen vorliegen, verwendet man einen Intensivreiniger zum Parkett reinigen.

Auch hier gilt, dass die Herstellerangaben beachtet werden müssen. Während und nach der Reinigung sollte der Raum gut gelüftet werden.

Manchmal kann es passieren, dass Flüssigkeiten verschüttet werden. Sei es aus Unachtsamkeit beim Blumengießen oder durch ein umgefallenes Glas. Wasser und andere Flüssigkeiten sollten in diesem Fall schnellstmöglich aufgenommen werden. So kann nichts in das Parkett eindringen.

Parkett richtig reinigen
Parkett richtig reinigen mit einem Wischmopp

Geöltes Parkett reinigen: Tipps für eine sorgfältige Reinigung

Auch geöltes Parkett sollte nicht richtig nass werden, grundsätzlich ist aber etwas mehr Wasser beim Parkett reinigen erlaubt.

Das ideale Reinigungsmittel ist eine spezielle Holzbodenseife.

Man richtet sich nach den Hinweisen auf der Verpackung. Die Holzbodenseife darf bei der Reinigung des Bodens schäumen, Beschädigungen oder Grauschleier entstehen bei der Verwendung der Seife nicht.

Die Bestandteile der Holzbodenseife haben für geöltes Parkett positive Wirkungen.

Die Seife enthält nicht nur reinigende Substanzen, sondern auch pflegende Öle und Wachse. So erhält der Dielenboden bei jedem Putzvorgang gleich die richtige Pflege dazu.

Wenn nur wenige Spuren zu entfernen sind, genügt ein leicht feuchter Wischmopp ohne Reinigungsmittel, allerdings sollte die Reinigung nicht über einen längeren Zeitraum ausschließlich mit Wasser erfolgen.

Die gute Belüftung ist auch beim geölten Parkett wichtig. Nach der feuchten Reinigung muss der Parkettboden trocknen, bevor er wieder begangen wird, damit keine Fußspuren bleiben.

Versiegeltes Parkett pflegen: So bleibt die Schönheit des Parketts erhalten

Versiegeltes Parkett bleibt mit den richtigen Pflegemaßnahmen dauerhaft schön.

Gleich nach dem Parkett verlegen ist es sinnvoll, wenn eine spezielle Erstpflege verwendet wird.

Diese Maßnahme sollte auch nach dem Dielen verlegen angewendet werden.

Der Parketthersteller empfiehlt Produkte, die sich zum Parkett pflegen eignen. Auch für die laufende Reinigung und Pflege sind Spezialprodukte sinnvoll.

Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Man kann eine kombinierte Wischpflege verwenden, dabei ist das Pflegemittel bereits integriert.
  2. Alternativ sollte, wenn nur mit einem Reinigungsmittel geputzt wird, etwa alle vier bis sechs Monate ein Parkettpflegemittel aufgetragen werden.

In Räumen mit starker Beanspruchung, um Beispiel in gewerblich genutzten Räumen, ist die spezielle Pflege öfter erforderlich.

Geöltes Parkett pflegen: Die Anforderungen eines geölten Parkettbodens

Wer geöltes Parkett pflegen möchte, kann sich gleich für eine Holzbodenseife entscheiden.

Die darin enthaltenden Öle und Wachse reichen für eine normale Pflege aus. Zusätzlich darf der Boden mit einem speziellen Pflegeöl behandelt werden. Es ist sinnvolle, beim Parkett pflegen etwa ein bis zwei Mal pro Jahr ein Pflegeöl aufzutragen.

Sollte die laufende Unterhaltsreinigung nur mit einem herkömmlichen Parkettreiniger erfolgen, ist die Pflegemaßnahme mit Pflegeöl öfter erforderlich.

Für das Auftragen des Pflegeöls eignet sich ein Baumwoll-Wischmopp sehr gut.

Stark verschmutztes Parkett reinigen

Wenn der Parkettboden extrem stark verschmutzt ist, ist ein Fachbetrieb die richtige Anlaufstelle. Man kann Poliermaschinen mieten oder gleich den Experten beauftragen, der mit der entsprechenden Ausrüstung und Intensivreinigungsmitteln den Holzboden reinigt und wieder auf Vordermann bringt.

Wann muss man Parkett nachölen?

Das Nachölen dient dazu, die Widerstandsfähigkeit des Parketts zu erhalten. Der «unbehandelte» Charakter kommt gut zur Geltung, dafür braucht das Parkett aber mit dem Nachölen die richtige Pflege.

Empfehlenswert ist das Nachölen ungefähr einmal pro Jahr, bei einem sehr wenig beanspruchten Boden reicht die Behandlung alle zwei Jahre.

Böden, die stark beansprucht werden, ölt man häufiger. In öffentlichen Gebäuden kann dies sogar 1x pro Woche der Fall sein.

Vor dem Nachölen muss der Boden unbedingt gründlich gereinigt werden (Hierbei zuvor alle entfernbaren Gegenstände wie z.B. Teppiche oder Bodenschutzmatten etc. entfernen). Der Boden kann nebelfeucht gewischt werden. Bei starken Verschmutzungen, aber auch einfach als Pflege, kann man eine spezielle Holzseife verwenden.

Nach dem Reinigen muss der Boden gut trocknen, mindestens fünf Stunden lang. Erst dann wird das Pflegeöl aufgetragen. Zum Nachölen gibt es das Öl auch in Sprayform.

Das aufgetragene Öl muss gut einziehen, anschließend wird der Boden poliert. Es sollen keine Überreste des Öls auf dem Boden verbleiben. Ein gutes Holzpflegeöl sorgt dafür, dass das Holz antistatisch und schmutzresistent ist. Der Boden erhält einen matten, seidigen Schimmer.

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