Die Vorzüge von Vinyl Böden betreffen nicht nur Materialeigenschaften, Optik oder Verlegefreundlichkeit, auch die Kosten sind verhältnismäßig gering.

Dieser Artikel unterstützt Sie auf der Suche nach Anbietern, bei denen Sie Ihren Vinylboden günstig kaufen können.

So vielfältig ein Vinylboden ist, so unterschiedlich können auch die Preise sein.

Wenn es um die Anschaffung eines neuen Vinylbodens geht, lässt sich durch Recherche und den Vergleich von Angeboten und Anbietern eine Menge Geld sparen.

Ob selbstklebendes Vinyl oder Klick-Vinyl, ob Vinylboden in Holz-, Stein- oder Betonoptik, ob als Diele oder Fliese – nahezu für jeden Vinylboden lassen sich auf unterschiedliche Weise günstige Angebote finden.

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Vinylboden günstig online bestellen

Das digitale Zeitalter eröffnet neue Möglichkeiten, wenn es um Preisvergleiche und Schnäppchenjagd geht.

Das ist auch bei Vinylboden nicht anders.

Unzählige Online-Shops bieten Vinylboden zu günstigen Preisen oder locken mit speziellen Angeboten.

Sofern es sich um einen seriösen und zertifizierten Anbieter handelt, ist gegen einen Online-Kauf auch nichts einzuwenden.

Im Gegenteil – einen Vinylboden online zu bestellen hat durchaus Vorzüge, wie etwa das umfassende Sortiment, die orts- und zeitunabhängige Auswahl oder die bequeme Lieferung direkt vor die Haustür.

Bedenken, ob der Vinylboden dann auch tatsächlich passt oder gefällt, spielen dabei meist auch keine Rolle mehr: Denn bei den meisten Online-Shops können vor der Bestellung kostenlose Muster des Vinylbodens angefordert werden.

Zu den größten und bekanntesten Online-Shops für Vinylböden zählen zum Beispiel:

planeo.de

Neben Vinylböden von bekannten Herstellern findet sich im Online-Shop von Planeo auch ein umfassendes Sortiment der Eigenmarke „planeo“ – übersichtlich und strukturiert dargestellt.

Der zertifizierte Trusted Shop garantiert nicht nur einen seriösen Bestell- und Zahlungsvorgang, sondern bietet auch ein umfassendes Serviceangebot:

  • Kostenfreier Musterversand,
  • versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands,
  • Gratis-Einlagerung bestellter Ware
  • 24-Stunden-Express-Lieferung
  • telefonische Fachberatung
  • kundenfreundliche Beratungszeiten

Angebote in verschiedenen Preiskategorien in Kombination mit regelmäßigen Sonderaktionen und Abverkäufen bieten vielfältige Möglichkeiten, um einen passenden, guten und günstigen Vinylboden zu finden.

casando.de

Eine große Auswahl an Klick-Vinylböden von verschiedenen Herstellern, zum Teil mit versandkostenfreier Lieferung, hat casando.de im Angebot. Auch dieser Online-Shop verfügt über das Trusted-Shop-Zertifikat, bietet kostenlose Musterversand binnen 24 Stunden und eine telefonische Fachberatung.

Sollte der Vinylboden doch nicht den Vorstellungen entsprechen, sorgt das 123 Tage gültige Rückgaberecht für unkomplizierte Rücksendung.

floor24.de

Zusätzlich zum regulären Sortiment von Vinylböden in verschiedenen Formaten und Dekoren, lassen sich in der Kategorie Sonderposten und Aktionen auf floor24.de Vinylboden-Schnäppchen zu zeitlich begrenzten Tiefpreisen entdecken.

Weitere Online-Shops mit einer vielfältigen Auswahl an Vinylböden jeglicher Art sind Laminat-Schmiede.de, vinylonline24.de, deinetuer.de und viele weitere mehr.

Günstiger Vinylboden aus dem Baumarkt

Wer sich seinen neuen Vinylboden lieber persönlich aussucht und gegebenenfalls gleich mitnehmen möchte, der ist in Baumärkten gut beraten.

Von Obi oder Hornbach über BayWa oder Globus bis hin zu Hagebaumarkt, Toom oder Roller – nahezu alle gut sortierten Baumärkte verfügen über große Bodenabteilungen mit einem breiten Sortiment an verschiedenen Vinylböden diverser Produzenten.

Das Angebot reicht von Massivvinyl als Meterware, Klick-Vinyl in Planken oder Dielen bis hin zu PVC Fliesen in den unterschiedlichsten Dekoren und Optiken.

Rabattaktionen, Kundenkarten oder Lagerabverkäufe bieten auch hier immer wieder die Möglichkeit, den Vinylboden besonders billig zu ergattern.

Aber auch ohne spezielle Aktionen ist laufend eine bestimmte Auswahl von Vinylböden im Angebot.

Verfügt der Baumarkt über einen Online-Shop – was meistens der Fall ist – kann dadurch eine Vorauswahl an geeigneten Vinylböden getroffen, eine Merkliste erstellt und die Verfügbarkeit in der jeweiligen Filiale überprüft werden.

Das erleichtert nicht nur die Entscheidung, sondern spart auch Zeit und unnötige Wege.

Natürlich kann der Vinylboden aus dem Baumarkt auch direkt im Online-Shop bestellt werden.

Vinylboden günstig als Restposten online erwerben

Vinylboden-Restposten finden

Insbesondere für Reparaturen oder kleinere Renovierungen, sind oft nur geringe Mengen des Vinylbodens notwendig.

Sowohl Online-Shops als auch Baumärkte bieten Restposten von Vinylböden meist zu absoluten Sonderkonditionen an – die Preise liegen zum Großteil weit unter dem regulären Verkaufspreis.

Damit stellen Restposten eine bewährte Alternative dar, wenn es darum geht, Vinylboden gut und günstig zu kaufen.

Vinylboden ist bekannt für seine einfache Verlegung. Damit er optimal an die räumlichen Gegebenheiten angepasst werden kann, ist es jedoch oft nötig, den Vinylboden zu schneiden. Wie Sie den Vinylboden schnell und exakt schneiden können und worauf es bei einem Vinylschneider ankommt, erfahren Sie hier.

❗ Bestseller der Kategorie Vinylschneider:

Vinylboden ist nicht nur in unterschiedlichen Dekoren und Ausführungen erhältlich, Vinylboden-Dielen oder -Planken gibt es auch in verschiedenen Abmessungen.

Dennoch ist die Verlegung eines neuen Vinylbodens kaum möglich, ohne ihn da oder dort anzupassen.

Raummaß, Ecken oder Aussparungen für Heizungsrohre erfordern es, den Vinylboden entsprechend zurechtzuschneiden.

❗ Wie lässt sich Vinylboden schneiden?

Die meisten Vinylböden lassen sich generell mit wenig Aufwand schneiden – auch ohne spezielles Werkzeug.

Egal, ob es sich um einen Voll- oder Massiv-Vinylboden mit einer relativ geringen Materialstärke zwischen 2 mm und 5 mm oder einem Klick-Vinylboden auf HDF-Trägern mit einer Stärke von ca. 6 mm bis 10 mm handelt.

❗ Voll- bzw. Massiv-Vinylboden schneiden

Ein einfaches, scharfes Cuttermesser, ein Stift und eine Schneidschiene oder ein Winkel reichen aus, um einen Vinylboden aus Vollvinyl zu schneiden.

Vinylboden schneiden mit dem Cutter-Messer

Dazu wird die Schnittkante einfach mit einem Stift markiert und die Oberfläche des Vinylbodens mit dem Cutter durchgeschnitten.

Die Schiene sorgt dafür, dass sowohl die Markierung als auch der Schnitt gerade und im richtigen Winkel erfolgen.

Bei entsprechend geringer Materialstärke und ein wenig Kraft reicht in der Regel ein Schnitt aus, um den Vinylboden exakt zu schneiden.

❗ Klick-Vinylboden schneiden

Auch Klick-Vinylböden lassen sich mit einem handelsüblichen Cutter oder Teppichmesser schnell und exakt passend zurechtschneiden – selbst Vinylböden mit HDF-Trägerplatten oder Kork.

Nachdem die Schnittstelle mit einem Stift und einem Winkel oder einer Schiene markiert wurde, wird die Oberfläche des Vinylbodens mit dem Messer leicht eingeritzt.

Werden dann die Enden der Vinylboden-Diele nach unten gedrückt – am besten an einer Tischkante oder auch über dem Knie – bricht das Klickvinyl an der Sollbruchstelle und eine saubere Kante entsteht.

Bei kurzen Randstücken, die sich per Hand nicht mehr gut brechen lassen, hilft es, die kurze Seite mit Hilfe einer Zange abzuknicken.

❗ Vinylboden sägen

Wem der Umgang mit dem Cutter nicht so behagt, der kann den Vinylboden in den meisten Fällen auch sägen.

Für gerade Schnitte ist eine Kappsäge ebenso gut geeignet wie eine Stichsäge.

Auch um Ecken aus einem Vinylboden zu schneiden, wie es etwa für die Verlegung an Türen erforderlich ist, kann eine Stichsäge zum Einsatz kommen.

Vinylboden sägen

Ebenso, um Löcher für Rohre zu schneiden oder nicht gerade verlaufende bzw. runde Schnitte zu setzen.

Notwendig ist der Einsatz einer Säge aber nicht: Ecken, Löcher und Rundungen lassen sich genauso gut mit dem Cutter schneiden. 

❗ Vinylschneider – die komfortable Alternative

Noch leichter funktioniert die Anpassung von Vinylböden mit einem Vinylschneider.

Die praktischen, vielseitig einsetzbaren Geräte, die auch unter dem Begriff Laminatschneider bekannt sind, sorgen im Handumdrehen für exakte Zuschnitte und somit für eine wesentliche Zeitersparnis und Arbeitserleichterung.

Vinylschneider sind sowohl für Klebevinyl als auch für Klickvinyl geeignet und können je nach Modell dicke und dünne Vinylböden mit einer Materialstärke von 2 mm bis 11 mm schneiden.

Gerade Schnitte sind dabei genauso möglich wie Winkelschnitte – die meisten Geräte verfügen auch über zusätzliche Funktionen, um zum Beispiel Sockelleisten oder Ecken schneiden zu können.

Lediglich Aussparungen – wie etwa für Heizungsrohre – sind mit einem Vinylschneider nicht möglich.

Grundsätzlich wird bei Vinylschneidern in zwei Varianten unterschieden:

⭐ Manuelle Vinylschneider

Bei manuellen Vinylschneidern erfolgt der Zuschnitt des Vinylbodens durch eine Klinge, die mit einem Hebel betätigt wird.

Abhängig vom Modell und der Stärke des Paneels lässt sich der Vinylboden durch Hebelwirkung mit mehr oder weniger Kraftaufwand exakt und ohne Materialverschleiß schneiden.

Rutschfeste Gummifüße sorgen für sicheren Halt des Geräts, zudem bleibt immer eine Hand frei, um das Vinylboden-Element zusätzlich zu fixieren – ein Verschieben oder Verrutschen der Schnittkante ist daher praktisch ausgeschlossen.

Ein weiterer Vorteil von manuellen Vinylschneidern ist, dass sie kabellos betrieben werden, können. Sie sind nicht auf Stromzufuhr angewiesen, können daher mobil eingesetzt werden und verursachen darüber hinaus auch weder Lärm noch Schmutz.

⭐ Elektrische Vinylschneider

Alternativ zu manuellen Vinylschneidern gibt es elektrische Modelle.

Diese sind mit einem Motor ausgestattet, um den Vinylboden zu schneiden.

Ein elektrischer Vinylschneider ist vor allem dann empfehlenswert, wenn körperliche Anstrengung weitestgehend vermieden werden soll oder wenn große Flächen von Vinylboden in möglichst kurzer Zeit verlegt werden sollen.

Allerdings ist bei motorbetriebenen Vinylschneidern die entsprechende Stromversorgung zu gewährleisten – zudem entsteht auch eine höhere Lärm- und Staubentwicklung.

❗ Vinylschneider im Überblick

Vinylschneider sind in den unterschiedlichsten Ausführungen von verschiedensten Herstellern erhältlich – vom praktischen Basismodell für den Heimwerker bis zum umfassenden All-in-One-Gerät für den professionellen Einsatz.

Die Modelle unterscheiden sich einerseits natürlich im Preis, andererseits aber auch in ihre technischen Eigenschaften, der Ausstattung und den Funktionen.

⭐ Worauf ist bei einem Vinylschneider zu achten

Das vielfältige Angebot an verschiedenen Vinylschneidern macht die Entscheidung oft nicht leicht. Es gibt jedoch einige Kriterien, die auf die Auswahl des passenden Modells Einfluss nehmen.

  • So gibt es Modelle, die ausschließlich dafür geeignet sind, um Vinylpaneele oder -fliesen zu schneiden, während andere Modelle vielseitiger einsetzbar sind und auch für Laminat, Parkett oder Edelhölzer geeignet sind.
  • Auch in der Schnittbreite gibt mitunter eklatante Unterschiede: Diese kann abhängig vom Modell von knapp 20 cm bis maximal 46,5 cm variieren.
  • Ähnlich verhält es sich mit der Materialstärke: idealerweise sollte der Vinylschneider in der Lage sein, Materialien bis mindestens 10 mm zu schneiden.
  • Insbesondere bei Klebevinyl ist es von Vorteil, wenn der Vinylschneider mit einer antihaftbeschichteten Klinge ausgestattet ist, um eine Beeinträchtigung des Zuschnittes durch haftenbleibenden Kleber zu vermeiden.
  • Features, wie ein integrierter Staubbeutel oder Laser, können dem Vinylschneider zusätzlichen Mehrwert geben.

⭐ Die besten Vinylschneider im Vergleich

Hersteller von Vinylschneidern gibt es viele, Modelle noch viel mehr.

Zu den bekanntesten Marken von Vinylschneidern zählen zum Beispiel:

  • Wolfcraft
  • Logoclic
  • Meister
  • Wolf
  • Lux
  • X4-Tools
  • KWB
  • Qteck
  • Batavia
  • Güde
  • GMC

Alle Hersteller bieten bei ihren Modellen bestimmte Vorzüge – sei es durch Qualität, Preis-Leistungsverhältnis, Funktionalität oder Anwenderfreundlichkeit.

Orientierungshilfe bieten regelmäßig durchgeführte Produkttests und -vergleiche von verschiedenen – mehr oder weniger – unabhängigen Portalen, wie zum Beispiel Stiftung Warentest oder ähnliche.

Wenn es danach geht, steht Wolfcraft mit seinen Modellen VLC 300, VLC 800 und VNC 250 Ganz oben auf der Bestsellerliste.

Aber auch Modelle wie der Logoclick LE 210 oder der X4-Tools Laminat Vinyl-Schneider erhalten Bestnoten bei Bewertungen und Preis-Leistungsverhältnis.

Welches Modell letztendlich am besten geeignet ist, hängt von den individuellen Ansprüchen und dem tatsächlichen Einsatzbereich ab.

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❗ Vinylschneider ausleihen

Wird ein Vinylschneider nur für einen einmaligen Einsatz benötigt, steht es oft nicht dafür, ein neues Gerät zu kaufen.

Baumärkte wie Hornbach, Obi oder Hellweg bieten daher meist auch die Möglichkeit, sich einen Vinylschneider auszuleihen.

Aber auch Heimwerker-Flohmärkte sowie Portale wie Shpock oder ebay stellen eine gute Alternative dar: Dort können Vinylschneider möglicherweise auch kostengünstig gebraucht gekauft werden.

Vinylboden und Fußbodenheizung – eine Kombination, die zunehmend beliebter wird. Dennoch ein Thema, das immer wieder Fragen aufwirft. Erfahren Sie in diesem Artikel, welcher Vinylboden für Fußbodenheizungen geeignet ist und was Sie bei der Verlegung beachten sollten, damit Sie dauerhaft von den Vorzügen Ihres Vinylbodens auf Fußbodenheizung profitieren können.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten, ansprechende Optik, einfache Verlegung, widerstandsfähige Materialeigenschaften und vieles mehr – die Vorteile eines Vinylbodens liegen auf der Hand.

Auch eine Fußbodenheizung überzeugt durch zahlreiche Vorzüge wie Wirtschaftlichkeit, Sauberkeit und Umweltfreundlichkeit.

Bei Ein- und Mehrfamilienhäusern liegt der Anteil von Fußbodenheizungen als Heizsystem inzwischen bei knapp 50 Prozent.

Es ist daher wenig überraschend, dass sich auch die Verlegung von Vinylboden auf Fußbodenheizung zunehmender Beliebtheit erfreut.

Darauf kommt es an:

Kriterien für Vinylboden auf Fußbodenheizung

Während früher viel über die Eignung von Vinylboden auf Fußbodenheizung diskutiert wurde, hat sich die Kombination inzwischen durch überwiegend positive Erfahrungen bewährt.

Grundsätzlich ist gegen eine Verlegung von Vinylboden auf Fußbodenheizung absolut nichts einzuwenden, sofern bereits im Vorfeld auf bestimmte Voraussetzungen geachtet wird:

Exakte Temperaturregelung

Das entscheidendste Kriterium für die Verlegung von Vinylboden auf Fußbodenheizung ist, ob das gewählte Heizungssystem eine zuverlässige Temperaturregelung gewährleistet.

Im Gegensatz zu anderen Bodenbelägen, wie Laminat, Parkett oder Fliesen, reagiert ein Vinylboden vorrangig auf Wärme.

Steigt die Temperatur, dehnt sich das Material stark aus, nimmt die Wärme ab, zieht es sich wieder zusammen.

Starke Temperaturschwankungen oder zu schnelle Temperaturanstiege können zu unschöner Fugenbildung oder dauerhafter Schädigung des Vinylbodens führen.

Deshalb ist es wichtig, dass die Fußbodenheizung den Vinylboden nicht zu stark oder zu schnell aufheizt.

Die maximale Oberflächentemperatur der Vinylboden-Fußbodenheizung sollte 27° C nicht übersteigen.

Warmwasser-Fußbodenheizung vs. Elektrische Fußbodenheizung

Die klassische Variante der Warmwasser-Fußbodenheizung erzeugt Wärme, indem warmes Wasser durch Kunststoff- oder Kupferrohre fließt.

Was vielfach als Nachteil gesehen wird, hat für Vinylböden durchaus einen positiven Effekt:

Die träge Vorlaufzeit einer Warmwasser-Fußbodenheizung sorgt für eine langsame Erwärmung des Vinylbodens und schont so das Material.

Zudem bleibt die Temperatur in den Rohren während der gesamten Heizperiode relativ konstant zwischen 26 bis 28° C.

Die Vorlauftemperatur – also jene Temperatur, mit der das Wasser durch die Rohre zirkuliert – hat keinen Einfluss auf den Vinylboden und kann daher durchaus höher sein.

Insbesondere bei modernen Niedertemperatur-Fußbodenheizungen lässt sich die Oberflächentemperatur durch eingebaute Thermostate exakt regulieren.

Zu beachten ist jedoch, dass die Montage einer Warmwasser-Fußbodenheizung mit relativ hohem Aufwand verbunden ist und eine gewisse Aufbauhöhe für den abschließenden Bodenbelag eingehalten werden muss. Vor allem bei Renovierungsarbeiten von Bestandsbauten sind daher die baulichen Gegebenheiten vorab genau zu überprüfen.

Ansonsten ist eine Warmwasser-Fußbodenheizung jedoch bedenkenlos bei Vinylböden zu verwenden.

Bei elektrischen Fußbodenheizungen hingegen ist Vorsicht geboten.

Bei dieser Variante wird die Wärme über die Kombination von Strom und Spannung erzeugt, was zu einem deutlich schnelleren und teils auch höheren Temperaturanstieg führt, als bei Warmwasser-Fußbodenheizungen.

Moderne Modelle verfügen zwar ebenfalls über die nötigen technischen Voraussetzungen zur Temperaturregelung, dennoch wird die Verlegung von Vinylböden auf elektrischen Fußbodenheizungen eher nicht empfohlen.

Fachmännische Heizungsmontage

Generell sollte die Montage der Fußbodenheizung unter einem Vinylboden ausschließlich durch einen Fachmann durchgeführt werden.

So wird gewährleistet, dass der Untergrund entsprechend professionell vorbereitet wird und vorhandene Feuchtigkeit im Estrich vor der Verlegung des Vinylbodens ausreichend ausgeheizt wurde.

Darüber hinaus muss nicht nur die Aufbauhöhe auf der gesamten Bodenfläche präzise verlaufen, sondern auch die Rohre der Fußbodenheizung so angebracht werden, dass eine flächendeckend gleichmäßige Wärmeverteilung auf dem Vinylboden garantiert ist. Denn auch punktuelle Hitzenester können Schäden im Vinylboden verursachen.

Spezielle Trittschalldämmung

Damit die Wärme aus der Fußbodenheizung letztendlich energieeffizient auf die Oberfläche des Vinylbodens übertragen wird, ist ein möglichst geringer Wärmedurchlasswiderstand von maximal 0,15 m2K/W erforderlich.

Neben der Stärke des Fußbodens und der Wärmeleitfähigkeit des Materials wirkt sich auch die verwendete Trittschalldämmung bzw. Dampfbremse auf diesen Wert aus.

Für Fußbodenheizungen, auf denen ein Vinylboden verlegt werden soll, gibt es spezielle Trittschalldämmungen.

Der darin meist enthaltene Quarzsand speichert Wärme und gibt diese an den Raum ab.

Andere Dämmmaterialien wie Styropor, Kork oder Schaum hingegen verhindern, dass sich die Wärme ausbreitet und sind deshalb für die Verwendung bei Vinylböden auf Fußbodenheizung ungeeignet.

Entgegen seines früheren Rufes erzielen Vinylböden hinsichtlich Energieeffizienz und Wärmeverhalten hervorragende Ergebnisse.

Durch den geringen Wärmedurchlasswiderstand und die gute Wärmeleitfähigkeit lassen sich Räume mit Vinylboden durch eine Fußbodenheizung effektiv heizen.

Welcher Vinylboden ist für die Verlegung auf Fußbodenheizung geeignet?

Wurden ein adäquates Fußbodenheizungssystem gefunden und die notwendigen Vorbereitungen getroffen, stellt sich die entscheidende Frage nach dem richtigen Vinylboden.

Alle Vinylböden, die für die Verlegung auf Fußbodenheizungen geeignet sind, sind speziell gekennzeichnet.

Verfügt ein Vinylboden über kein entsprechendes Kennzeichen, sollte vor der Verlegung unbedingt eine schriftliche Bestätigung der Eignung für Fußbodenheizung vom Vinylboden-Hersteller eingeholt werden.

Inwieweit sich ein Vinylboden für die Verwendung auf einer Fußbodenheizung eignet, hängt auch von der Ausführung und der Verlegeart ab.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Vinyl auf HDF-Trägerplatten und Massiv- oder Voll-Vinyl.

Vinyl auf HDF ist ähnlich wie Laminat aufgebaut und wird mithilfe eines Klick-Systems schwimmend verlegt. Es gibt auch Klick-Systeme, die vollständig aus Vinyl hergestellt werden.

Das dünnere Voll-Vinyl hingegen besteht aus homogenen Planken und wird ausschließlich vollflächig mit dem Estrich verklebt.

Verlegearten von Vinylboden auf Fußbodenheizung

Grundsätzlich funktionieren alle Verlegearten, um einen Vinylboden auf Warmwasser-Fußbodenheizungen zu montieren.

Allerdings gibt es – wenn auch meist geringe – Unterschiede in Bezug auf die Energieeffizienz.

Am besten für die Verlegung auf Fußbodenheizung eignen sich Massiv- bzw. Voll-Vinylboden, die vollflächig verklebt werden.

Die direkte Verbindung zwischen Vinylboden und Untergrund durch geeignete Kleber sowie die relativ geringe Materialstärke von maximal 5 – 6 mm sorgen für eine optimale Wärmeleitfähigkeit.

Aber auch die schwimmende Verlegung von Vinylböden auf Fußbodenheizung ist möglich.

Allerdings bildet sich bei dieser Verlegeart im Gegensatz zur vollverklebten Verlegung eine dünne Luftschicht zwischen Untergrund und Vinylboden, wodurch die Wärmeleitfähigkeit beeinträchtigt wird.

Außerdem ist bei schwimmend verlegten Vinylböden auf Fußbodenheizung eine Trittschalldämmung notwendig, die sich zusätzlich auf den Wärmedurchlasswiderstand auswirkt.

Insbesondere Vinylböden auf HDF-Trägern, die meist wesentlich dicker als Voll-Vinylböden sind, eignen sich für die Verlegung auf Fußbodenheizung weniger optimal.

Neben der Trittschalldämmung, die in vielen Vinyldielen bereits integriert ist, ist bei mineralischen Untergründen (z.B. Zementestrich oder Anhydritestrich) auch eine zusätzliche Dampfbremse erforderlich, damit aufsteigende Feuchtigkeit das Trägermaterial des Vinylbodens nicht beschädigen kann.

In jedem Fall sollten bei der Verlegung von Vinylboden auf Fußbodenheizung unbedingt die Angaben und Verlegehinweise des Herstellers beachtet werden. Zudem benötigen Sie einen ordentlichen Vinylschneider, um saubere Schnitte zu platzieren.

Vinylboden auf Fliesen mit Fußbodenheizung verlegen

Häufig wird ein Vinylboden auch auf bestehenden Fliesen verlegt, unter dem sich bereits eine Fußbodenheizung befindet.

Auch in diesem Fall gilt:

Selbst wenn es grundsätzlich möglich ist, einen schwimmend verlegten (Klick-)Vinylboden zu verlegen, empfiehlt sich die Verwendung eines vollflächig verklebten Voll-Vinylbodens, um Wärmeverlust vorzubeugen.

Ist ein Vinylboden auf Fußbodenheizung gesundheitsschädlich?

Eine Frage, die bis vor einigen Jahren durchaus ihre Berechtigung hatte:

Vinylböden enthielten früher gesundheitsschädliche Weichmacher, die bei Erwärmung, zum Beispiel durch eine Fußbodenheizung, giftige Dämpfe entwickelten.

Heutzutage unterliegen Vinylböden in Europa jedoch strengsten Auflagen, die dafür Sorge tragen, dass auf den Einsatz von schädlichen Phthalaten verzichtet wird.

Sofern also darauf geachtet wird, dass kein alter Vinylboden verwendet wird, hat die Verlegung von Vinylboden auf Fußbodenheizung keinerlei negative Auswirkungen auf die Gesundheit.

Verweise & Quellen

Ein Vinylboden überzeugt nicht nur wegen seiner Optik, sondern ist außerdem auch robust und pflegeleicht.

Die schnelle und einfache Reinigung eines Vinylbodens funktioniert am besten mit einem Staubsauger. In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf es bei einem Staubsauger für Vinylboden ankommt.

Staubsauger für Vinylboden (mit Kabel):

So einfach, wie sich die Verlegung eines Vinylbodens gestaltet, so robust und widerstandsfähig ist auch die Oberfläche. Das Material ist strapazierfähig und hält auch starker Beanspruchung stand.

Dennoch muss ein Vinylboden – wie jeder andere Fußboden auch – regelmäßig gereinigt und gepflegt werden, um seine Lebensdauer langfristig zu erhalten. Denn Steinchen, Sand oder anderer Schmutz können die versiegelte Schutzschicht des Vinylbodens auf Dauer schädigen, die Oberfläche zerkratzen oder stumpf werden lassen.

Trockenreinigung von Vinylböden

Einer der großen Vorteile eines Vinylbodens ist es, dass er sich mit relativ geringem Aufwand reinigen lässt.

Gerade in der täglichen Reinigung sind Vinylböden wenig anspruchsvoll: Durch Trockenreinigung mit einem weichen Besen, einem Mopp oder einem Staubsauger wird der Vinylboden im Handumdrehen wieder sauber.

Im Gegensatz zum Besen oder Mopp wirbelt der Staubsauger bei der Reinigung weniger feine Staubpartikel auf.

Auch gröberer Schmutz lässt sich mit dem Staubsauger schnell und effektiv beseitigen – was vor allem in Haushalten mit Tieren oder Kindern von Bedeutung ist.

Sehr grober Schmutz, wie z. B. Steinchen, sollte ohnehin besser mit dem Staubsauger entfernt werden, da der Vinylboden ansonsten beim Kehren zerkratzt werden könnte.

Welcher Staubsauger ist für Vinylboden geeignet?

Vinylböden haben im Vergleich zu Laminat oder Fliesen eine weichere Oberfläche, wodurch bei falscher Handhabung des Staubsaugers leicht unschöne Kratzer entstehen können.

Deshalb ist bei der Auswahl des Staubsaugers für Vinylböden in erster Linie darauf zu achten, dass sich keine Metallplatten oder scharfe Kanten an der Unterseite der Düse befinden.

Am besten werden Staubsauger mit speziellen Bürstenaufsätzen für die Reinigung des Vinylbodens verwendet.

Damit gleitet die Staubsaugerdüse schonend über den Vinylboden, ohne die Oberfläche zu zerkratzen. Diese speziellen Aufsätze sind in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich, sodass auch Ecken und andere schwer zugängliche Stellen problemlos erreicht werden können.

Wer auf Nummer sicher gehen will, verwendet einen Staubsauger mit Parkettdüse für die Reinigung des Vinylboden – diese sind weicher und haben zudem längere Borsten, was Kratzern im Vinylboden zuverlässig vorbeugt.

Staubsauger für Vinylboden (ohne Kabel):

Kratzer durch Staubsauger – was tun?

Und falls es durch das Staubsaugen doch zu leichten Kratzern im Vinylboden gekommen ist, schaffen geeignete Vinylboden Reparatur Sets oder spezielle PU-Reiniger Abhilfe. Auch mit Speiseöl lassen sich feine Kratzer im Vinylboden auspolieren. Zum Schutz vor Kratzern sollten Sie auch an eine Bodenschutzmatte denken. Auch Staubsauer-Roboter hinterlassen für gewöhnlich weniger Kratzer, der sie völlig anders arbeiten.

Quellen & Verweise

Vinylboden gilt als robuster und widerstandsfähiger Fußboden, der zahlreiche Vorteile mit sich bringt.

Von der Verlegung eines Vinylbodens im Outdoor-Bereich ist aber dennoch prinzipiell abzuraten.

Erfahren Sie in diesem Artikel, warum das so ist – und welche Bodenbeläge für draußen besser geeignet sind, als Vinylböden.

Während Vinylböden im Innenbereich absolut überzeugen und nahezu in jedem Raum verlegt werden können, gibt es im Außenbereich wesentliche Einflussfaktoren, die dem Material zu sehr zusetzen:

Warum ist Vinylboden für draußen nicht geeignet?

Vinylböden reagieren in erster Linie auf Wärme.

Bei Temperaturanstieg dehnt sich das Material stark aus, bei sinkender Temperatur zieht es sich massiv zusammen.

Auch das Wechselspiel aus Nässe und Trockenheit kann dauerhafte Schäden am Vinylboden verursachen.

Im Outdoor-Bereich lassen sich weder starke Temperaturschwankungen noch abwechselnde Nass- und Trockenperioden vermeiden.

Direkte Sonneneinstrahlung und extreme Hitze gefolgt vom wolkenbruchartigen Gewitter im Sommer, klirrende Kälte, gefrierender Nebel oder Schneefall im Winter – durch sein ausgeprägtes Schrumpf- und Dehnverhalten würde der Vinylboden die wechselnden Witterungsverhältnisse draußen, auf der Terrasse oder dem Balkon auf Dauer nicht überstehen.

Auch für die Outdoor-Verlegung in überdachten Anlagen ist ein Vinylboden grundsätzlich nicht vorgesehen.

So kann die Sonne den Boden in einem Wintergarten durchaus auf über 50° Grad aufheizen, was zum Aufquellen des Vinylbodens führt. Auch den hohen Temperaturunterschieden zwischen Sommer und Winter in Gartenhäusern würde der Vinylboden nicht lange standhalten.

Selbst wenn durchaus immer wieder Hersteller Vinylboden-Beläge auf den Markt bringen, die auch für die Verlegung draußen freigegeben wurden, gibt es doch Alternativen, die für den Outdoor-Einsatz besser geeignet sind.

Alternative Fußbodenbeläge für den Außenbereich

Bodenbeläge im Outdoor-Bereich müssen spezielle Anforderungen erfüllen.

Die verschiedenen Varianten von Outdoor-Böden unterscheiden sich hinsichtlich Optik, erforderlichem Unterbau und Verlegeart sowie Eigenschaften in Bezug auf Witterungsbeständigkeit, Frostfreiheit oder Widerstandsfähigkeit.

Neben bewährten Materialien wie Keramikfliesen, Naturstein, Beton oder Echtholz, gibt es auch moderne Oberflächen aus Kunststoff, die einen langlebigen und pflegeleichten Fußboden im Außenbereich versprechen.

Vor allem Kunststein-Platten oder Bodenbeläge aus WPC (Wood Polymer Composite) – einem Gemisch aus Holzfasern und thermoplastischem Kunststoff – erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Optisch und haptisch unterscheiden sich WPC-Dielen kaum von ihren natürlichen Konkurrenten, sind aber einfacher zu verlegen und zeichnen sich vor allem durch ihre höhere Widerstandsfähigkeit im Vergleich zu Echtholz aus.

Moderne Vinylböden sind nicht nur wegen ihrer Materialeigenschaften beliebt, sondern insbesondere auch wegen der vielfältigen Farbauswahl. Welche Farben ein Vinylboden haben kann und wie die unterschiedlichen Farben in einem Raum wirken, erfahren Sie in diesem Artikel.

Der Fußboden ist ein elementarer Bestandteil eines Raumes.

Dementsprechend werden Erscheinungsbild und Wohnklima durch die Optik und insbesondere auch durch die Farbe des Vinylbodens geprägt.

Die folgende Übersicht liefert einen Überblick über die gängigsten Farben von Vinylböden, deren Charakteristika und Raumwirkung.

Die gängigsten Farben bei Vinylböden

Vinylboden hell

Ob Eiche natur bzw. hellgrau, Buche oder Ahorn – modern oder mit einem Hauch von Vintage: Das Spektrum an Oberflächen und Farben bei hellen Vinylböden ist groß.

Der wesentliche Vorteil eines hellen Vinylboden ist, dass der Raum insgesamt sehr freundlich wirkt. Das Licht wird reflektiert, der Raum optisch vergrößert.

Ein Vinylboden in hellen Farben eignet sich grundsätzlich für jede Art von Wohnraum. Aber auch bei Ausstellungsräumen, Wellnessbereichen oder Verkaufsflächen sorgt ein heller Vinylboden für Wohlfühlatmosphäre.

Vinylboden dunkel

Für eine besonders edle und elegante Anmutung sorgen Vinylböden in dunklen Farben – vor allem in großen Räumen.

Ein dunkler Vinylboden passt zu einem modernen Einrichtungsstil ebenso gut, wie zu antiken Möbelstücken.

Dunkle Vinylböden gibt es in unterschiedlichen Ausführungen.

Natürlich wirkende, dunkle Holz-Designs, wie Eiche dunkel, Nussbaum oder Pinie zählen zu den Klassikern.

Aber auch Vinylboden-Fliesen gibt es in unterschiedlichen dunklen Farben und Optiken. Das modern anmutende Design von dunklen Vinylböden in Schiefer, Graphit oder Stein ist auch für Badezimmer oder Büros optimal geeignet.

Vinylboden grau

Ob Wohnzimmer oder Kinderzimmer, Büro oder öffentlicher Raum – ein Vinylboden in der Farbe Grau ist ein echtes Allroundtalent.

Die zahlreichen Varianten von grauen Vinylböden eröffnen grenzenlose Möglichkeiten in der Raumgestaltung:

Ein Vinylboden mit Landhausdielen in der Farbe Eiche grau besticht durch seine authentische Holzoptik und passt sich nahezu jedem Einrichtungsstil an.

Ein grauer Vinylboden in Betonoptik kommt besonders in Kombination mit Metall zur Geltung, wird aber auch gerne für die schlichte, moderne Fußbodengestaltung eingesetzt.

PVC-Fliesen in dunklem Schiefer stehen für schlichte Eleganz, während graue Kacheln aus Vinylboden dem Raum einen Retro-Look verleihen.

Das Farbspektrum bei grauen Vinylböden reicht von dezentem Hellgrau bis zu dunklem Anthrazit.

Je nach Abstufung und Nuance wirkt die graue Farbe warm oder kalt, wodurch der Raum seine ganz spezielle Anmutung erhält.

Auch der visuelle Eindruck des Vinylbodens in Grau reicht abhängig vom jeweiligen Dekor von klassisch über modern bis hin zu rustikal, was jedem Raum einen individuellen Charakter verleiht.

Kontaktkleber für die Befestigung von Vinylböden an der Wand

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Einen Vinylboden an die Wand zu kleben, ist eine ebenso neuartige, wie zunehmend beliebte Alternative in der Raumgestaltung.

Worauf es bei der Montage von Vinylböden an der Wand ankommt, erklärt Ihnen dieser Beitrag.

Bisher war Vinyl vorrangig für die Verlegung auf Fußböden bekannt und bewährt.

Doch moderne Vinylböden lassen sich genauso an der Wand befestigen.

Durch die vorteilhaften Materialeigenschaften und die grenzenlose Auswahl an unterschiedlichsten Dekoren eröffnen sie vielfältige Möglichkeiten in der Raumgestaltung. Um jedoch ein dauerhaft schönes Ergebnis zu erreichen, gibt es einige wichtige Aspekte zu berücksichtigen.

Welcher Vinylboden kann an der Wand montiert werden?

Da die Nachfrage nach Vinylböden für die Wand in den letzten Jahren stark gestiegen ist, hat der Vinylboden-Markt darauf reagiert.

Seit der Weltleitmesse Domotex 2018 bieten immer mehr Hersteller Vinylböden an, die auch speziell für die Gestaltung von Wänden konzipiert sind.

Diese unter dem Begriff Luxury Vinyl Tile (kurz: LVT) vermarkteten Produkte stellen eine kostengünstige und anwenderfreundliche Alternative zu Laminat und Parkett, insbesondere aber auch zu Keramikfliesen dar.

Vinylböden gibt es grundsätzlich in zwei Ausführungen:

  • als Voll- bzw. Massiv-Vinyl
  • oder als Fertig-Vinyl mit Klick-System auf HDF-Trägern.

Prinzipiell können alle Vinylböden an der Wand befestigt werden.

Auch jene, die eigentlich für die herkömmliche Verwendung als Fußbodenbelag vorgesehen sind. Jedoch bestehen Unterschiede in der Vorbereitung des Untergrundes und in der Montage.

Voll-Vinylboden an die Wand kleben

Das Material von Voll-Vinylböden ist wesentlich dünner, als bei Vinyl auf HDF.

Soll ein Voll-Vinylboden an der Wand befestigt werden, muss der Untergrund daher vollkommen eben und glatt gespachtelt sein.

Ansonsten würden sich Unebenheiten in der Wand durchdrücken, was unschöne Dellen im Vinylboden zur Folge hätte.

Das dünnere Material hat aber auch Vorteile: Es lässt sich leicht verarbeiten und mit einem scharfen Messer auch problemlos an der Wand zurechtschneiden.

Montiert wird ein Voll-Vinylboden meist in Planken, die an der Wand befestigt werden.

Um dauerhafte Haltbarkeit zu gewährleisten, ist die dabei die vollflächige Verklebung mit einem geeigneten Kleber am besten geeignet.

Von der Verwendung eines doppelseitigen Klebebandes oder der Befestigung des Vinylbodens an der Wand mit Nägeln ist abzuraten.

Fugen und Übergänge können mit Silikon aufgefüllt und abgedichtet werden. Damit wird der Vinylboden an der Wand auch wasserresistent, wodurch er auch für den Einsatz in Badezimmern geeignet ist.

Klick-Vinylboden an der Wand befestigen

Im Gegensatz zu Voll-Vinylböden verzeihen Klick-Vinylböden durch ihre höhere Stärke kleinere Unebenheiten im Untergrund.

Soll ein Klick-Vinylboden an die Wand angebracht werden, ist es daher nicht unbedingt erforderlich, diese vorher absolut glatt zu spachteln – trocken und eben muss der Untergrund dennoch sein.

Die Montage von Klick-Vinylböden erfordert etwas Übung:

Die Dielen können zwar durch das Klick-System relativ einfach miteinander verbunden werden, müssen aber dennoch gleichzeitig mit einem geeigneten Kleber an der Wand befestigt werden.

Am besten wird der Klick-Vinylboden von unten nach oben an die Wand geklebt, damit sich die Dielen gegenseitig stützen können.

Darüber hinaus ist das Dehn- und Schrumpfverhalten des Klick-Vinylbodens zu berücksichtigen:

Im Randbereich müssen sogenannte Dehnungsfugen frei gelassen werden, damit das Material entsprechend arbeiten kann.

Vor allem bei Klick-Vinylböden auf HDF-Trägern spielen diese Fugen eine entscheidende Rolle, da es ansonsten bei Feuchtigkeit oder Wärmeinwirkung durch z. B. Sonneneinstrahlung zu unschöner Fugen- oder Dellenbildung kommen kann.

Ist ein Vinylboden an der Wand auch im Badezimmer möglich?

Ein wesentlicher Vorteil von Vinylboden an der Wand ist, dass er wasserresistent ist und nahezu auf alle bestehenden Untergründe aufgebracht werden kann.

Dementsprechend erfreut er sich vor allem auch bei der Renovierung von Badezimmern großer Beliebtheit, weil auf die aufwändige, lärm- und schmutzverursachende Entfernung von bestehenden Fliesen verzichtet werden kann.

Bei der Auswahl des Vinylbodens für die Wand ist darauf zu achten, dass dieser speziell für den Einsatz in Feuchträumen freigegeben ist.

Darüber hinaus muss sichergestellt sein, dass der Untergrund gegen Wasser und Feuchtigkeit abgedichtet ist.

Bei bestehenden Fliesen an der Wand sollte dies jedoch bereits der Fall sein, sodass eine neuerliche Abdichtung nicht erforderlich ist. Bei vollflächig verklebtem Vinylboden an der Wand können die Fugen problemlos mit Silikon abgedichtet werden.

Bei Klick-Vinylböden sorgen Nut und Feder für wasserdichte Fugen, jedoch müssen im Randbereich Dehnungsfugen bestehen bleiben.

Geeignete Vinylböden sind grundsätzlich wasserresistent, sodass weder Spritzwasser noch länger anhaltende Wassereinwirkung die Oberfläche beschädigen.

Eine entsprechende Abdichtung des Untergrunds beugt auch der Schimmelbildung unter dem Vinylboden an der Wand durch eindringende Feuchtigkeit vor.

Mit welchem Kleber kann der Vinylboden an der Wand befestigt werden?

Um Vinylboden an die Wand zu kleben, empfiehlt sich die Verwendung von Kontaktkleber, der auf Untergrund und Vinylboden aufgetragen wird. Kontaktkleber sind einfach und sicher in der Anwendung – sowohl Planken aus Vollvinyl, als auch Klick-Vinyldielen haften sofort fest am Untergrund und können nicht verrutschen.

Alternativ zum Kontaktkleber können auch spezielle Polymerkleber verwendet werden.

Unabhängig vom Produkt muss der Kleber auf jeden Fall zum Gewicht und der Stärke des Vinylbodens an der Wand passen – und die Klebekraft darf nicht durch verflüchtigende Inhaltsstoffe wie Wasser oder Lösungsmittel entstehen.

In Nassräumen sollte der Vinylboden ausschließlich mit Klebern auf Polymerbasis an der Wand befestigt werden, da diese auch bei Wassereinwirkung dauerhafte Haltbarkeit gewährleisten. Von selbstklebenden Vinylböden an der Wand ist im Badezimmer generell abzuraten, weil der Trockenkleber nicht darauf ausgerichtet ist.

Unabhängig davon, welcher Kleber verwendet wird, ist auf eine trockene, saubere und ebene Wand zu achten, bevor der Vinylboden an der Wand befestigt werden kann.

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Quellen & Verweise:

Klebstoffe für die Verlegung von Vinylboden auf Treppen

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Ein Vinylboden überzeugt nicht nur als Bodenbelag, sondern auch bei der Gestaltung von Treppen. Welche Vorteile eine Treppe mit Vinylboden hat, welche Möglichkeiten es gibt und mit welchen Kosten dabei zu rechnen ist, lesen Sie in diesem Beitrag.

Ob Neubau oder Renovierung – die Auswahl des geeigneten Belages betrifft oft nicht nur die Bodenfläche, sondern schließt in vielen Fällen auch die Treppen mit ein.

Ein Vinylboden stellt bei der Verkleidung von Treppen eine bewährte Alternative zu anderen Materialien dar, denn er überzeugt in vielerlei Hinsicht.

https://www.youtube.com/watch?v=g091PtwdpVU

Die Vorteile einer Vinylboden-Treppe

Material

Die Materialeigenschaften des Vinylbodens machen Treppen besonders robust und widerstandsfähig, selbst dann, wenn sie starken Belastungen ausgesetzt ist.

Vinylböden sind abriebfest, UV-beständig und leicht zu reinigen, was vor allem bei Treppen im Flurbereich oder in Haushalten mit Kindern und Haustieren eine große Rolle spielt.

Darüber hinaus ist Vinyl sehr weich und elastisch, wodurch beim Treppensteigen die Gelenke geschont werden. Auch Allergiker profitieren von Treppen aus Vinylböden, da diese antibakteriell sind.

Einsatzbereiche

Vinylboden kann auf jeder Treppe verlegt werden, sofern der Untergrund sauber, eben und für eine vollflächige Verklebung geeignet ist.

Die unterschiedlichen Materialstärken von Vinylböden ermöglichen die Verlegung auf Treppen mit verschiedenen Aufbauhöhen.

Darum kommt ein Vinylboden sowohl als Belag für neu errichtete Treppen aus Beton, als auch für die Renovierung von bestehenden Treppenbelägen aus Holz, Laminat oder Stein in Frage.

Einziges Manko: Vinylböden sind nicht witterungsbeständig und daher nur für Treppen im Innenbereich geeignet.

Optik

Vinylböden gibt es in unterschiedlichster Optik und Ausführung. Die Bandbreite der Dekors reicht von hell bis dunkel, von einfarbig bis marmoriert – auch Holz Optik oder Stein Optik sind erhältlich.

Dadurch bieten Vinylböden entsprechend gestalterischen Freiraum, um die Treppe optimal in das Raumbild zu integrieren.

Vinylboden auf Treppen verlegen: Welche Möglichkeiten gibt es?

Einen Vinylboden auf Treppen zu verlegen ist mit verhältnismäßig wenig Aufwand verbunden.

Mit der entsprechenden Ausstattung und dem nötigen handwerklichen Geschick lassen sich Vinylboden-Treppen auch in Eigenregie schnell und einfach renovieren oder herstellen.

Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • Die Treppe mit einem klassischen Vinylboden zu verkleiden
  • oder spezielle Fertigstufen zu verwenden.

Treppe mit Vinylboden verkleiden

Um einem Raum ein harmonisches Gesamtbild zu verleihen, können Treppen mit dem gleichen Vinyldekor verkleidet werden, wie der restliche Fußboden. Dieser kann entweder aus Vinyl auf HDF-Trägerplatten oder aus Vollvinyl bestehen.

Für die Verlegung auf der Treppen werden fertige Vinyldielen oder lose Vinylboden-Bahnen passgenau auf die Maße der einzelnen Treppenstufen (jeweils Ansichts- und Trittfläche) zugeschnitten.

Anschließend werden die angepassten Vinylboden-Elemente an den Stufenflächen angebracht.

Bei Vollvinyl ist dabei unbedingt eine vollflächige Verklebung notwendig.

Bei Vinylböden auf HDF-Trägern kann auch mit doppelseitigem Klebeband gearbeitet werden. Selbstklebende Vinylböden können natürlich ebenfalls auf der Treppe angebracht werden.

Wichtig ist nur, dass der Vinylboden auf Treppen auf jeden Fall immer fix mit dem Untergrund verbunden ist, damit nichts verrutschen kann.

Das gilt insbesondere auch für Vinylböden, die grundsätzlich für die schwimmende Verlegung geeignet sind.

Die Kanten, an denen Sicht- und Trittfläche aneinander stoßen, werden abschließend mit (meist selbstklebenden) Winkelprofilen verkleidet.

Für optisch schöne Übergänge zu anderen Bodenbelägen sorgen spezielle Abdeckschienen. So können z.B. unsaubere, durch den Vinylschneider verursachte Kanten, abgedeckt werden.

Vinylboden-Fertigstufensysteme

Diverse Hersteller bieten verschiedene Produkte als verlegefreundliche Lösungen für Vinylboden-Treppenstufen an.

Hier einige Beispiele:

Tilo

Gleich zwei Lösungen für Vinylboden-Treppen bietet Tilo.

In der flexibleren Variante werden beliebige Vinylboden-Dielen mittels praktischen Click-System mit einem passenden Stufenkantenprofil verbunden. Stufentiefe und -länge spielen dabei keine Rolle, da Treppenstufen individuell an das entsprechende Treppenmaß angepasst und zugeschnitten werden können.

Die wartungsfreien Stufenkantenprofile sind in zwei Ausführungen (1 x oder 2 x eingeschlagen) sowie in allen Strukturoberflächen und Dekoren und Vinylboden Farben erhältlich. Mit der geringen Stärke von 10 mm sind die Vinylboden-Dielen von Tilo besonders auch für die Renovierung von bestehenden Treppen geeignet. Mit Korkeinlagen auf der Unterseite der Dielen ist zudem bereits eine Vinylboden Trittschalldämmung integriert.

Für noch weniger Aufwand in der Montage sorgt Tilo mit seinen Treppenstufen Kompakt.

Die vorgefertigten Treppenelemente bestehen aus Tritt- und Setzstufe und werden in einem Stück – und zu einem Fixpreis pro Stufe – geliefert. Sie brauchen vor der Verlegung nur entsprechend zugeschnitten werden, bevor sie einfach auf die Treppenstufen aufgesetzt werden können.

Geeignet sind Treppenstufen Kompakt sowohl für Renovierungen als auch für Neubauten, da sie für unterschiedliche Bodenstärken und in zwei Formaten (für gerade und gewendelte Treppen) erhältlich sind.

Hafa Treppen

Für Renovierungsarbeiten an Treppen mit großer Beanspruchung hat Hafa eine optimale Lösung.

Durch die Nutzungsklasse 43 halten Vinylstufen von Hafa auch extremen Belastungen stand und sind daher auch für Geschäftslokale und öffentliche Einrichtungen geeignet.

Die modularen Renovierungsstufen aus Vinyl sind in verschiedenen Dekoren und fünf Breiten, jedoch nur mit gerader Vorderkante erhältlich. Montiert werden die Vinylboden-Treppen mit Stabilisierungsschienen und Spezialklebstoff.

Primashop

Auch Vinylstufen von Primashop entsprechen der Nutzungsklasse 43 und sind dementsprechend robust.

Durch die hohen Qualitätsansprüche in der Zusammenarbeit mit ausgewählten deutschen Premium-Herstellern verfolgt Primashop das Motto „Profiqualität zum Selbermachen“.

Die in verschiedenen Designlinien, Dekoren und Ausführungen erhältlichen Treppenstufen können online nach individuellen Ansprüchen konfiguriert und bestellt werden.

Ähnlich aufgebaut sind auch die Produkte in den Online-Shops von Tresabo oder Conceptfloor.

Mit welchen Kosten ist für Treppen mit Vinylboden zu rechnen?

Zu den Kosten für eine Treppe mit Vinylboden kann keine pauschale Aussage getroffen werden.

Der finanzielle Aufwand hängt von der Beschaffenheit der Treppe und des Untergrunds sowie dem verwendeten Material bzw. System ab.

Während der Preis bei der Verkleidung von Treppen mit einem klassischen Vinylboden stark je nach Hersteller und Ausführung des Bodens variiert, kann bei der Verwendung eines Fertigstufen-Systems mit einem Richtwert von mindestens 80 bis 120 Euro pro Stufe kalkuliert werden.

Slikon-Dichtstoffe zum Verschließen von Fugen im Vinylboden

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Fugen im Vinylboden sind nicht nur unschön anzusehen, sondern bergen mitunter auch das Risiko von dauerhaften Schäden. Was Sie deshalb bereits beim Vinylboden verlegen beachten sollten und was Sie tun können, wenn Fugen im Vinylboden aufgehen, erfahren Sie im Folgenden.

Wodurch Fugen im Vinylboden auseinander gehen

Wie viele Bodenbeläge reagiert auch ein Vinylboden auf unterschiedliche Raumbedingungen.

Das Material arbeitet – Fugen entstehen oder gehen auf.

Meist sind die Gründe für Fugen im Vinylboden entweder Wärmeeinwirkung oder Feuchtigkeit.

Wärme

Während Parkett- und Laminatböden in erster Linie bei Feuchtigkeit empfindlich sind, reagieren Vinylböden vorrangig auf Wärme.

Das Material dehnt sich bei Wärmeeinwirkung stark aus und zieht sich bei sinkender Temperatur wieder zusammen. Auseinander gehende Fugen sind die Folge.

Besonders häufig entstehen Fugen im Vinylboden in Räumen mit großen Fenstern oder direktem Lichteinfall. Die Sonneneinstrahlung führt zu einem starken Temperaturanstieg an der Oberfläche – und folglich zur Ausdehnung des Vinylbodens.

Bei dunkleren Böden ist dieser Effekt noch deutlicher zu erkennen, als bei hellen, da diese das Sonnenlicht besser reflektieren.

Aber auch bei Fußbodenheizungen dehnt sich der Vinylboden stärker aus, weshalb unbedingt darauf geachtet werden sollte, dass die Oberfläche nicht zu schnell oder zu hoch aufgeheizt wird.

Feuchtigkeit

Eintretende Feuchtigkeit und die anschließende Trocknung führen ebenfalls dazu, dass Fugen im Vinylboden aufgehen können.

Vor allem in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit oder direktem Wasserkontakt (z. B. bei Vinylboden im Badezimmer) können dadurch dauerhafte Schäden bzw. Schimmelbildung entstehen.

Womit sich Fugen im Vinylboden vermeiden lassen

Durch seine Materialeigenschaften braucht der Vinylboden ausreichend Spielraum, um arbeiten, zu können.

Deshalb sollte bereits bei der Verlegung unbedingt eine Dehnungsfuge eingefügt werden. Und zwar überall dort, wo der Vinylboden auf unbewegliche Bauteile (z. B. Wände, Rohre, Säulen, Einbaumöbel) oder andersartige Bodenbeläge trifft.

Diese Fuge im Vinylboden dient dazu, das Ausdehen und Zusammenziehen des Materials auszugleichen und Fugen nur dort auseinander gehen zu lassen, wo es auch beabsichtigt ist.

Als Faustregel für den Randabstand gelten mindestens 5 mm bzw. in großen Räumen 1 mm pro Meter Länge.

https://www.youtube.com/watch?v=OdQgna7V3NQ

Vinylboden bekommt Fugen – was tun?

Um Fugen im Vinylboden zu schließen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Im Fachhandel sind unterschiedliche Produkte erhältlich, um Fugen zu füllen, zu kleben oder zu versiegeln.

Elastische Materialien – z. B. Silikon – eignen sich am besten, um Fugen im Vinylboden zu füllen. Sie bleiben dauerhaft flexibel, wodurch sich der Boden entsprechend ausdehnen und wieder zusammenziehen kann.

Entsprechende Fugenfüller gibt es in zahlreichen verschiedenen Farben und Zusammensetzungen. Daher sind sie vielseitig einsetzbar und eignen sich optimal dafür, um Fugen im Randbereich zu schließen.

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Auch Übergänge zu Anschlussfugen bei Türen, Sockelleisten oder Treppen lassen sich damit abdichten.

Fugen wasserdicht zu versiegeln hat vor allem bei Vinylböden in Feuchträumen eine besondere Bedeutung, um dem Eindringen von Feuchtigkeit vorzubeugen.

Massiv verlegtes Vinyl kann z.B. in den Randbereichen und Anschlüssen zu Fliesen problemlos mit Silikon abgedichtet werden, was jedoch bei schwimmend verlegten Böden nicht zu empfehlen ist.

Vinylböden sind einfach zu verlegen – und beinahe genauso leicht wieder zu entfernen.

Abhängig von Alter, Zustand und Verlegetechnik des Bodens sind allerdings einige Dinge zu beachten. Erfahren Sie im Folgenden, wie Sie Ihren Vinylboden am besten entfernen und die Reste sachgerecht entsorgen.

https://www.youtube.com/watch?v=Tk66uBHA_cA

Worauf es beim Entfernen von Vinylböden ankommt

Steht die Neugestaltung eines Raumes oder eine Renovierung an, schließt das häufig auch den Austausch des Bodenbelages mit ein.

Vinylböden lassen sich verhältnismäßig leicht selbst entfernen, sofern einige wichtige Aspekte beachtet werden.

Verlegetechnik

Wie aufwändig die Entfernung eines Vinylbodens ist, hängt in erster Linie davon ab, wie er verlegt ist.

Schwimmend bzw. lose verlegte Vinylböden lassen sich einfacher als verklebte entfernen.

Und dabei macht es wiederum einen Unterschied, ob es sich um voll-verklebtes oder selbstklebendes Vinyl handelt.

Alter und Zustand des Bodens

Auch das Alter und der Zustand des Bodens spielen eine Rolle, denn die verwendeten Materialien und Verlegetechniken haben sich im Laufe der Jahre verändert.

Während heutzutage eingesetzte Vinylbodenkleber immer leistungsfähiger werden und demnach schwerer vom Untergrund zu trennen sind, sind ältere Beläge meist bereits stärker abgenutzt und spröde, was sie beim Ablösen leichter reißen/brechen lässt.

Besondere Vorsicht ist bei Vinylböden (eigentlich PVC-Böden) aus den 70er- und 80er-Jahren geboten: Diese können asbesthaltig sein und sollten demnach nur mit entsprechender Schutzausrüstung entfernt werden.

Arbeitsvorbereitung

Bevor mit der Demontage begonnen wird, sollte deshalb unbedingt eruiert werden, aus welcher Zeit der Vinylboden stammt und wie er am Untergrund befestigt ist.

Auch eine geeignete Arbeitskleidung sowie eventuell benötigte Schutzausrüstung (Mundschutz, Schutzbrille etc.) – und vor allem das richtige Werkzeug (Cuttermesser, Spachtel etc.) sollten bereits im Vorfeld vorbereitet werden.

Schwimmend verlegten Vinylboden entfernen

Schwimmend verlegter Vinylboden lässt sich sehr leicht entfernen, da er nicht fix mit dem Untergrund verbunden ist.

Im ersten – und gleichzeitig aufwändigsten – Arbeitsschritt werden die (geklebten, genagelten oder geschraubten) Sockelleisten demontiert. Danach kann mit der Entfernung des Bodens begonnen werden.

Relativ wenige Aufwand verursachen Vinylplanken mit Klicksystem. Diese können problemlos Reihe für Reihe abgenommen und – bei entsprechender Sorgfalt – gegebenenfalls sogar wiederverwendet werden.

Bei Bedarf wird dann in einem letzten Arbeitsschritt noch die Trittschalldämmung und die Vinylboden Unterlage entfernt, sofern diese für den neuen Bodenbelag nicht mehr benötigt wird.

Verklebten Vinylboden entfernen

Etwas aufwändiger gestaltet es sich beim Entfernen von verklebtem Vinylboden.

Zwar lässt sich auch dieser mit relativ geringem Kraftaufwand abnehmen, allerdings bleiben meist Kleber-Rückstände am Untergrund haften, die zusätzlich beseitigt werden müssen.

Boden in Einzelstücke unterteilen

Handelt es sich Vinylboden-Bahnen (eigentlich PVC-Boden), sollte der Boden mit einem scharfen Messer oder Cutter in gleichmäßige, schmale Bahnen geschnitten werden.

Besteht das Vinyl aus einzelnen Planken, lässt es sich ohne vorherige Unterteilung wieder entfernen.

Die einzelnen Elemente können mit einem Hebelwerkzeug oder Spachtel leichter erfasst und mit geringerem Kraftaufwand angehoben bzw. abgelöst werden.

Begonnen wird mit dem Ablösen idealerweise an den Ecken, indem ein Spachtel unter den Belag geschoben und der Boden entfernt wird.

Dabei kann es durchaus vorkommen, dass das Vinyl immer wieder reißt und der Spachtel erneut angesetzt werden muss.

Hartnäckige Verklebungen lassen sich durch Erwärmen mit einem Haarföhn leichter lösen, aber auch elektrische Spachteln oder maschinelle Teppichstripper erleichtern die Arbeit wesentlich (im Baumarkt/Mietpark anfragen).

In Baumärkten können zudem auch spezielle Multifräsen ausgeliehen werden. Diese sind vor allem für besonders alte Beläge und mehrfach gespachtelte Untergründe geeignet, da sie nicht nur den Vinylboden samt Klebeschicht vollständig entfernen, sondern sich zudem bis zur festen Tragschicht des Unterbodens vorarbeiten.

Vinylboden von Fliesen entfernen

Oft befindet sich unter der Vinyloberfläche bereits ein Bodenbelag, der im Zuge der Renovierung wieder freigelegt werden soll.

Will man zum Beispiel einen Vinylboden von Fliesen entfernen, ist eine besonders sorgfältige Vorgehensweise notwendig, um diese nicht zu beschädigen.

https://youtu.be/cRs81Gp-Ni8

Klebeschicht beseitigen

Ist der Vinylboden vollständig entfernt, bleibt in den meisten Fällen eine Klebeschicht zurück.

Wird darauf ein neuer Belag verlegt, reicht es, die Kleberreste grob zu entfernen und dann mit einer Einscheibenmaschine abzuschleifen.

Soll dann ein neu gekaufter Vinylboden verlegt werden, ist das übliche Prozedere zur Vorbereitung des Untergrunds nötig.

Wurde das Vinyl jedoch entfernt, um den darunterliegenden Boden sichtbar zu machen, bleibt eine gründliche Beseitigung des Klebers nicht aus.

Am besten funktioniert es mit einem elektrischem Spachtel und einem Heißluft-Fön, mit welchem die Klebstoffreste erwärmt werden.

Alternativ dazu kann der Kleber aber auch mit Brennspiritus oder einer Terpentinersatz-Lösung befeuchtet und abgeschrubbt werden.

Vinylboden entsorgen

Ist der Vinylboden erfolgreich entfernt, werfen die verbliebenen Reste eine letzte entscheidende Frage auf: Wo entsorgen?

Da Vinylböden aus künstlich hergestelltem PVC bestehen, dürfen sie nicht in den normalen Hausmüll geworfen werden, sondern müssen sachgerecht entsorgt werden.

Insbesondere dann, wenn es sich um altes, asbesthaltiges Material handelt.

Vinylabfälle können entweder direkt in Werkstoffhöfen abgeliefert werden oder von der Sperrmüllabholung mitgenommen werden.

In beiden Fällen empfiehlt es sich, rechtzeitig mit dem zuständigen Entsorgungsbetrieb Kontakt aufzunehmen, um eventuell geltende Beschränkungen (Größe oder Menge der Vinylreste) zu eruieren und sich einen Termin für die Abgabe bzw. Abholung zu vereinbaren.

Außerdem gibt der jeweilige Abfallverwerter Auskunft darüber, mit welchen Kosten für die Entsorgung des Vinylbodens zu rechnen ist.

Quellen & Verweise: